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„Badewonne“: Fördervereinsvorsitzender Rolf Wöbbeking sieht Abstimmung optimistisch entgegen

Entscheidet sich der Rat für „duales Modell?“

Samtgemeinde Niedernwöhren (jpw). Rolf Wöbbeking ist optimistisch. Der Vorsitzende des Fördervereins „Badewonne“ wird voller Erwartung Diskussion und Abstimmung rund um die Zukunft des 45 Jahre alten Schwimmbades verfolgen. Der Samtgemeinderat Niedernwöhren trifft am Mittwoch, 12. Dezember, um 19 Uhr die Grundsatzentscheidung.

Wie berichtet, wird die „Badehaus-Sanierung“ auf rund 3,5 Millionen Euro taxiert: ein zweites Becken zuzüglich Kinderbereich, Kneipp-Anlagen, einer Textil-Sauna, einem umfangreichen Bistrobereich und einer einladende Eingangszone. Eine bloße Sanierung des bestehenden Bades würde wohl zwischen einer und 1,5 Millionen Euro kosten.

Wöbbeking hatte den Fraktionen, wie bereits berichtet, ein „duales Modell“ vorgelegt, das den Kapitaleinsatz für die Gemeinde reduzieren soll: „Eine neue Gesellschaft könnte den zweiten Teil finanzieren“ – allerdings dann auch mit Fremdmitteln, nicht mit Eigenkapital. Dieses würde in den Augen von Wöbbeking bedeuten, „dass die Samtgemeinde formal den kleineren Einsatz hat“. Zwischen dem „Ur-Modell“ (Wöbbeking) und dem neuen Modell des Fördervereins könnte es nach Ansicht des Fördervereins-Chefs „Mischformen“ geben.

Nach dem jetzt zu treffenden Grundsatzbeschluss müsste es noch mal ein Zeitfenster geben, ehe das Projekt endgültig freigegeben würde. Wöbbeking: „Mit dem politischen Willen im Rücken könnte ich mit anderen, mit Ko-Investoren konkreter reden.“ Wöbbeking verwies auf die „klassische Möglichkeit, dass Kommunen eine eigene sogenannte GmbH hätten“. Möglicherweise könne es bei der „Badewonne“ zu einer „gewissen Durchmischung“ kommen. Das Bad solle wieder 30 bis 40 Jahre leben. Die Gemeinde bleibe der Garant. „Wir wollen das Areal mit einem starken Zentrum weiterentwickeln“, sagte Wöbbeking, „zu einem Leuchtturmprojekt zum Thema Gesundheit.“ Darüber hinaus sei es im Kern ein Demografieprojekt.

Das Hallenbad sei nach 45 Jahren technisch am Ende, also müsse etwas getan werden. Die Frage sei jetzt, meinte der Vorsitzende, wie viel „Mut zur Größe“ es gebe.




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