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Entschädigung für Bereitschaft der Feuerwehr

Stadthagen (jl). Nach einer zum Teil kontroversen Diskussion hat der Stadthäger Rat einstimmig eine Entschädigung für Feuerwehrleute beschlossen, die den Einsatzleitdienst in der Kernstadt versehen.

Der Antrag auf Entschädigung für Bereitschaftsdienste in der Freiwilligen Feuerwehr Stadthagen-Stadt kommt vom Stadtkommando. Diese Dienste werden von sechs Brandschützern im Schichtwechsel rund um die Uhr wahrgenommen. So soll gewährleistet werden, dass in Ernstfällen immer ein Einsatzleiter zur Verfügung steht.Die Stadtverwaltung hat bei Recherchen in den größeren Nachbarstädten festgestellt, dass bis jetzt nur die Stadt Bückeburg diesen Dienst mit 25 Euro monatlich vergütet. Diese Zahl soll jetzt auch für die Kernstadt gelten. Während CDU-Ratsherr Heiko Tadge diese Geldausgabe als "nicht die Welt" bezeichnete, meldete SPD-Fraktionschef Karsten Becker prinzipielle Bedenken an. Auch bei dem Bereitschaftsdienst handele es sich um ehrenamtliche Arbeit. Becker sieht in diesem Schritt der Politik so etwas wie eine Grenzüberschreitung. Es sei unglücklich, eine einzelne Funktion herauszugreifen. Wenn man schon diesen Weg beschreite, gehöre "alles auf den Prüfstand". Fabian Deus (CDU) hielt Becker entgegen, dass die Arbeit der Feuerwehr im Gegensatz zu anderen ehrenamtlichen Bereichen "eine Pflichtaufgabe der Stadt" ist.



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