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Entrechtet, gedemütigt, verjagt, getötet

Bad Münder. „Ohne erkennbaren Protest der Bevölkerung“, sagt Bernhard Gelderblom – und hält einen Augenblick inne. Auch die rund 60 Zuhörer, die sich am Feuerlöschteich versammelt haben, sind tief betroffen und überwältigt vom Gedanken daran, was sich hier in den ersten Julitagen 1942 abgespielt hat. In drei vom Springer Landrat und dem Bürgermeister der Stadt Bad Münder im Auftrag der Gestapo Hannover organisierten Transporten wurden jüdische Einwohner aus Münder erst ins „Judenhaus“ nach Hannover-Ahlem, dann nach Osten in die Vernichtungslager deportiert. Eine Gedenktafel erinnert künftig an diesem Ort an das grausige Geschehen.

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