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Thema Flüchtlinge beschäftigt Nienstädter SPD

Enorme Hilfsbereitschaft

Nienstädt. Der SPD-Ortsverein Nienstädt hat das vergangene Jahr aufgearbeitet und einen Blick ins Kommunalwahljahr 2016 geworfen. Das Thema Flüchtlinge nahm bei der Jahresversammlung im Nienstädter Sportheim einen wesentlichen Platz ein. Wie SPD-Ortsvereinsvorsitzender Eberhard Koch in seinem Bericht mitteilte, hatte dieses Thema in letzter Zeit auch den Vorstand beschäftigt.

Nienstädts Bürgermeister Gerhard Widdel lobte in diesem Zusammenhang den Einsatz der Nienstädter Vereine. Die Gemeinde hatte sie als Multiplikatoren an einen Tisch gebracht, um für Unterstützung für die Arbeit mit Flüchtlingen zu werben. „Hier im Raum waren 50 Leute, von unseren Vereinen fehlte keiner, keiner“, betonte Widdel. Aus der damaligen Zusammenkunft habe sich ein Helferkreis gebildet, der sich ehrenamtlich einbringen wolle. Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz, der als Gast über Themen aus der Samtgemeinde berichtete, gab an, dass beide Helferkreise in Sülbeck und Seggebruch jeweils 30 Unterstützer haben.

Bis Ende Januar, Anfang Februar, teilte Köritz mit, solle samtgemeindeweit Übergangswohnraum für rund 150 Flüchtlinge zur Verfügung stehen. Aus der Samtgemeinde sei bei der Wohnungssuche ebenfalls eine große Unterstützung gekommen.

„Was hier gegenwärtig an ehrenamtlicher Arbeit geleistet wird, ist unglaublich“, beschrieb SPD-Landtagsabgeordnete Karsten Becker die Situation für das gesamte Land. Es gebe eine enorme Hilfsbereitschaft. Nach Niedersachsen kommen laut Becker 1000 Asylsuchende pro Tag. „Niemand hatte damit gerechnet.“ Inzwischen seien es „fast nur noch Menschen, die direkt aus Syrien kommen“. Aus dem Balkan sei seit mehreren Wochen kaum jemand dabei. Die „Hauptpriorität“ sei, dass Niedersachsen es schaffe, Obdachlosigkeit unter den Migranten zu verhindern. Einem „Wir schaffen das“ müsse jetzt die Antwort auf das Wie folgen, so Becker.bab




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