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Enkeltrick-Betrüger: Senioren durchschauen Täter

Am gestrigen Donnerstag kam es im Bereich des Polizeikommissariats Springe zu drei Enkeltrick-Versuchen. Bei dieser Betrugsmasche zum Nachteil älterer Menschen wird via Telefon versucht, einen hohen Geldbetrag von den Opfern zu erhalten, so der Kontaktbeamte der Polizei Springe, Jens Günther.
Er lobt die drei Angerufenen: Eine 79 jährige-Frau aus Bennigsen, eine 81-Jährige aus Völksen und ein 80 -jähriger Mann aus Eldagsen meldeten sich gestern auf der Springer Wache und gaben an, im Laufe des Donnerstags verdächtige Anrufe erhalten zu haben. Alle drei beendeten das Gespräch, weil sie erkannten, dass es sich um einen Enkeltrick handelte. Günther dazu: "Die Angerufenen haben toll reagiert, das
Gespräch beendet und umgehend die Polizei informiert!".

Der Ablauf des Enkeltricks ist immer gleich, beschreibt der Kontaktbeamte. Ältere Menschen würden wahllos angerufen. In dem Telefonat geben sich die Täter als Familienmitglieder, in der Regel Enkel aus. Durch geschickte Gesprächsführung gelingt es ihnen manchmal, die erregte Unsicherheit ihrer Opfer auszunutzen. Gelingt es ihnen, den Opfern glaubhaft zu machen, dass tatsächlich ein Enkel am Telefon ist, wird in der Regel ein hoher vierstelliger Betrag für eine vermeintlich unaufschiebbare Zahlung gefordert - ein günstiger Autokauf, eine Notlage nach einem Unfall.

Günther rät, im Zweifelsfall beim Familienmitglied nachzuhaken oder sich an die Polizei zu wenden. Er selbst steht unter 05041-9429-110 oder jens.guenther@polizei.niedersachsen.de zur Verfügung.




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