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125 663 118 Kilowatt nicht verbraucht

Energiebericht: 1,2 Millionen Euro Sparpontenzial

Landkreis (jl). Beim sparsamen Umgang mit Energie macht der Landkreis Jahr für Jahr Fortschritte. Das Sparpotenzial beträgt mittlerweile 1,2 Millionen Euro. Das ist bei der Präsentation des 10. Energieberichtes im Bauausschuss des Kreistages deutlich geworden.

Nach den Darlegungen von Jörn Schunk von der Landkreisverwaltung stellt das Jahr 2007, in dem es um den 10. Energiebericht geht, "den tiefsten Stand dar, den wir hatten". Im vorigen Jahr hat der Landkreis für die 51 im Bericht erfassten Liegenschaften für Wärme, Strom und Wasser 160 143,43 Euro weniger ausgegeben als im Jahr davor -absolut waren es 2007 rund 3,5 Millionen Euro für alle Energiearten. Bezogen auf das sogenannte Basisjahr 1999 waren es 1 245 020 Euro weniger. Diese Summe bezeichnete Kreisbauamtsleiter Fritz Klebe als "ganz wichtigen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung" und Ausschussvorsitzender Manfred Spenner (SPD) als Geld, "dass uns sonst fehlen würde". Noch einmal zur Kostendifferenz zwischen 2006 und 2007: Die Minderausgabe wurde laut Schunk möglich, obwohl die zu beheizende Fläche in dem Zeitraum um fast 4000 Quadratmeter auf nunmehr knapp 304 000 Quadratmeter angestiegen ist. Bei dem Zuwachs handelt sich um die Erweiterungsbauten des Ratsgymnasiums Stadthagen, der dortigen IGS sowie des Wilhelm-Busch-Gymnasiums und des Klinikums in der Kreisstadt. Einen Fortschritt beim Energiesparen in den einzelnen Kreisimmobilien von Schwimmbädern über Sporthallen, Schulen, Krankenhäuser hin zu Verwaltungsgebäuden sieht der Experte Schunk darin, dass die Verbrauchswerte von mittlerweile knapp 79 Prozent der Immobilien unter dem bundesweiten Mittelwert ihrer jeweiligen Gebäudegruppe liegen. Diese Kennziffer lag 2006 noch bei knapp 71 Prozent. Trotz geringerer Gesamtausgaben -bei steigenden Grundpreisen -sind der Strom- und Wasserverbrauch beim Kreis 2007 um jeweils rund drei Prozent gestiegen, während der Wärmeverbrauch um rund 12,4 Prozent gesunken ist. Für den höheren Wasserverbrauch gibt es eindeutige Erklärungen: zum Teil heftige Rohrbrüche. Den höheren Stromverbrauch stellte Schunk als Rechnungsumstellung für die Immobilie der Berufsschule (BBS) Stadthagen dar. Tatsächlich sei der Verbrauch um 1,12 Prozent niedriger. Die Sanierung von verbrauchsintensiven Kreisimmobilien geht weiter. Parallel dazu ist die Umstellung des Verbraucherverhaltens in den Kreisgebäuden wie den Schulen angelaufen. Die Folgen davon werden im nächsten Energiebericht zu spüren sein.




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