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Endstation Bahnunterführung

Hasperde. Die Absage der Verkehrsbehörde möchte die Verwaltung nicht auf sich beruhen lassen. Nachdem der Ortsrat Hasperde-Flegessen-Klein Süntel im vergangenen Jahr mit seiner Forderung nach einer Verbesserung der Fuß- und Radwegesituation an der Landesstraße 423 zwischen Schloss Hasperde und der Bundesstraße 217 gescheitert war, hat die Grünen-Fraktion einen ähnlich lautenden Antrag formuliert. In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses haben dessen Mitglieder nun die Verwaltung beauftragt, beim Landkreis auf eine positive Entscheidung zu drängen.

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Der Ist-Zustand: Dort, wo das Grundstück des Hasperder Schlosses endet, beginnt ein parallel zur Landesstraße 423 verlaufender, kombinierter Fuß- und Radweg, der auf einer Länge von rund 350 Metern in Richtung B 217 verläuft. Nach der aktuellen Ausschilderung endet die gemeinsame Nutzung dieses Weges kurz vor der Einmündung des Weges „Im Breiten Busch“. Von dort ist der Weg bis an die Bahnunterführung hingegen als reiner Fußweg ausgeschildert. Radfahrer müssen hier auf die Fahrbahn der L 423 ausweichen oder – für Ortskundige – über den Privatweg der Ostermarksinteressentenschaft und über den Steinweg zur B 217 fahren. Innerhalb der schmalen Bahnunterführung müssen Fußgänger die Landesstraße kreuzen, um auf die an der gegenüberliegenden Straßenseite gelegene Weiterführung des Weges zu gelangen. Dieser ist dann auch wieder für Radfahrer freigegeben.

Seit November gilt auf der L 423 im Abschnitt von der Einmündung „Im Rauhen Busch“ bis zur B 217 eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 Kilometern pro Stunde, im Nahbereich der Unterführung ist Tempo 50 erlaubt.

Um die Gesamtsituation weiter zu verbessern, rät die Verwaltung – ausgehend von dem Antrag der Grünen – zu weiterreichenden Maßnahmen: Der Weg entlang der L 423 bis zur Bahnunterführung soll in einen guten Zustand versetzt werden und insbesondere auch den Radfahrverkehr aufnehmen. Außerdem soll der Weg unter der Brücke und neben der L 423 bis zur Fußgängerampel an der Bundesstraße fortgeführt werden.

Gefordert wird zudem, zeitnah einen Ortstermin unter Beteiligung der zuständigen Behörden und des Ortsrates anzuberaumen. Ortsbürgermeister Detlef Olejniczak begrüßt den Antrag zwar ausdrücklich, „allein mir fehlt der Glaube, dass die Behörde diesem folgt“.



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