weather-image
WM bringt ausgelassene Stimmung in die Stadt / Gastronomen und Hoteliers sind zufrieden

„Endlich mal richtig Leben in Bad Münder“

Bad Münder (jhr). Wenn mündersche Gastronomen frei heraus bekennen, hoch zufrieden zu sein, dann muss es wirklich gut gelaufen sein. Seit einer Woche sind Minigolf-Sportler aus 14 Nationen in der Stadt – und sorgen für ausgelassene, fröhliche Stimmung. Heute endet die Weltmeisterschaft der Jugend mit einer großen Feier in der Sporthalle der Abraham-Lincoln-Schule.

270_008_5761264_lkbm102_1308_07wm_maedelsme.jpg

„Sehr angenehme Gäste. Gut gelaut und nett“, sagt Pino di Tullio. In dieser Woche erlebte er in seinem Lokal Barese sogar, was nach der allgemeinen Auffassung der münderschen Gastronomen viel zu selten passiert. „Alle Plätze besetzt. Auf dem Hof, im Lokal, vor dem Lokal“, erklärt Pino di Tullio. Eine schöne Veranstaltung hätten die Verantwortlichen auf die Beine gestellt, gratuliert der Restaurantbetreiber den Organisatoren der WM.

„In der Innenstadt herrscht eine tolle Atmosphäre. Gerade abends sind noch viele WM-Teilnehmer unterwegs“, hat auch Michael Engel, Sprecher der münderschen Einzelhändler festgestellt. Für deutlichen Umsatzzuwachs hätten die Gäste zwar nicht gesorgt, aber Engel freut sich für die Gastronomen, die deutlich profitierten. Auch er lobt die Organisatoren: „Wirklich klasse, was die auf die Beine gestellt haben.“

Und auch in den Hotels haben sich die Gastgeber auf die Gäste eingestellt. 16 Portugiesen und fünf Dänen haben im „Deutschen Haus“ Quartier genommen. „Hier wird viel gelacht, alle sind fröhlich“, berichtet Mitarbeiterin Fotini Raupach. Mit den Portugiesen verständige sie sich auf Englisch, mit den Dänen auf Deutsch. „Das klappt gut. Endlich mal richtig Leben in Bad Münder“, sagt sie.

Sezai Uckac vom La Vita freut sich über „viel Betrieb“ in der Innenstadt. Da kamen auch viele der Spieler und Offiziellen gerne mal auf ein Eis oder ein kaltes Getränk in sein Straßencafé. „Ich hatte die Mannschaften aus Portugal, Russland, Österreich und Dänemark hier öfter bei mir zu Gast“, so Uckac. Und: Die angenehm-sommerlichen Temperaturen lockten am Nachmittag und Abend auch viele Münderaner in die Innenstadt, die das internationale Flair durchaus zu schätzen wussten: „Nette junge Leute, diese Minigolfer“, sagt Rebecca Mense. Gleich mehrfach ist sie in der Woche mit Sportlern und Betreuern ins Gespräch gekommen – und dadurch auch ein wenig zum Minigolf-Fan geworden. „Das hat mich früher nie gereizt. Dank der Dänen und Österreicher weiß ich, wie spannend auch Minigolf sein kann“, erklärt sie.

Auch bei Karl Mildenberger machte sich die Minigolf-WM bislang positiv bemerkbar – im Umsatz des Kornhus. „Ja, das hat was gebracht, viele Spieler und Betreuer kehrten abends bei uns ein. Es ist immer gut für die Stadt, wenn etwas los ist“, so Mildenbergers Urteil.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt