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Empfang des Ortsrats Bakede: Eine Information wäre hilfreich

BAKEDE. Bürokratisierung, schlechter Informationsfluss, sanierungsbedürftige Straßen: Beim Empfang des Ortsrates Bakede hat Bürgermeister Rolf Wittich die Verwaltung nicht mit Kritik verschont. Positiv hingegen sieht der Ausblick auf 2019 aus – unter anderem soll es eine Kontaktbörse für Neubürger geben.

Bürgermeister Rolf Wittich. Foto: Grube

Autor:

Jana Grube

Während Vereinsjubiläen und der Besuch von Antenne Niedersachsen für viele glückliche Gesichter gesorgt hätten, stößt etwa der von der Stadt avisierte Verkauf des Ex-Feuerwehrhauses Böbber bei Wittich auf Unverständnis. In Eigenregie könnten es die nutzenden Vereine nicht unterhalten. Apropos Brandwesen: „Meine Bitte an die Verwaltung: Suchen wir jetzt schon nach einem gemeinsamen Gebäude“, sagte der Ortsbürgermeister mit Blick auf den vom Ortsrat vorgeschlagenen Neubau für die Ortswehren Bakede und Egestorf.

Sein Wunsch: Eine engere Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen. „Für mich als Ortsbürgermeister wäre eine Information von den Verwaltungen manchmal sehr hilfreich“, tadelte Wittich. Als Beispiel nannte er den in Aussicht gestellten Radweg und die neue Schulleitung, wovon er nur aus der Zeitung erfahren habe. So wisse er auch nicht, ob die Teilstücke der Waldstraße und Oberen Straße noch in diesem Jahr instandgesetzt würden. Endlich fertigzustellen sei der Wendehammer „Am Sägewerk“ in Egestorf. „Wären nicht die horrenden Anliegerkosten“, müssten zudem in den Siedlungen zahlreiche Straßen angefasst werden. Zudem forderte er in Anbetracht der immer mehr werdenden Bürokratie und den damit verbundenen Kosten Unterstützung von der Verwaltung für die Vereine und fragte etwa: Müssten Umzüge bei Festen Geld kosten?

Neben einem barrierefreien Zugang zum Dorfgemeinschaftshaus ist die zu klein gewordene Kita das Thema, das dem Ortsrat unter den Nägeln brennt. „Hier müssen wir uns schleunigst um eine Nachfolgereglung kümmern“, forderte Wittich. Bad Münders Vize-Bürgermeister Uwe-Peter Keil versprach gemeinsam eine interessenorientierte Lösung zu finden. Eine Aussage, auf die Wittich den Bauausschussvorsitzenden vor den rund 80 „Zeugen“ sogleich festnagelte. Für dieses hartnäckige Engagement lobte ihn Keil: „Es ist wichtig, dass es Motoren gibt, die antreiben, um das Ortsleben interessant zu gestalten.“

Zum Ausblick: Um verstärkt auch Neubürger zu erreichen (Wittich: „Man trifft immer wieder die gleichen Personen“), soll es eine Kontaktbörse geben, an der auch Vereinsvertreter und Gewerbetreibende teilnehmen sollen. Der Termin ist noch nicht bekannt. Zudem ist ein Zirkus-Workshop für Grundschüler geplant. Und: Das Dorfgemeinschaftsfest feiert über Pfingsten sein 50-jähriges Jubiläum. Das Wichtigste laut Wittich ist der Zusammenhalt.



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