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Der Apelerner Förderverein feiert 20-jähriges Bestehen

Eltern helfen dem Kindergarten

Apelern (nah). Der Förderverein des Apelerner Kindergartens "Kunterbunt" hilft seit genau 20 Jahren beim laufenden Betreuungsangebot. Spielgeräte wurden beschafft, die Einrichtung ergänzt und zusätzliche Aktionen finanziert. Mit Schautafeln erinnerte der Vorstand bei einem Empfang an die vielen Maßnahmen. Doch das gewünschte Wiedersehen mit ehemaligen Vorstandsverantwortlichen fand nicht statt: "Wir erhielten leider viele Absagen", bedauert Vorsitzende Claudia Mancino.

Ein Mann aber war gekommen: Karsten Donnecker, Mitbegründer der Gemeinschaft und ihr erster Leiter. "Der wäre es wohl auch noch länger geblieben", bemerkte Bürgermeister Heinrich Oppenhausen, "aber nach zwei Jahren ist die Familie fortgezogen". Oppenhausen erinnerte an die Anfänge des Fördervereins. Dieser war zunächst als Unterstützer des damals noch in Soldorf ansässigen Kindergartens entstanden. Um dessen Fortbestand oder einen Neubau in Apelern hatte es lange Zeit ein kommunales Gerangel gegeben, bis schließlich die jetzige Kombination aus Kindergarten im Erd- und Dorfgemeinschaftshaus im Obergeschoss 1993 eingeweiht werden konnte."Heute ist mit dieser Lösung jeder zufrieden", bemerkte Oppenhausen unter dem zustimmenden Nicken der Anwesenden. Über die weiteren Jahre im Förderverein, der bislang sechs Vorsitzende erlebte, musste Mancino nicht mehr viele Worte machen. Auf etlichen Schautafeln wurde in Wort und Bild aus der Arbeit der stets etwa 70 Mitglieder zählenden Gemeinschaft berichtet. "Natürlich könnten es noch viel mehr Unterstützer sein", warf Mancino ein, weil der Jahresbeitrag gerade einmal bei zwölf Euro liege, "aber wir freuen uns dennoch über das konstante Niveau". Pünktlich zur Feierstunde gab es eine kleine Ausstellung als Folge der jüngsten Fördermaßnahme: Alle älteren Kindergartenkinder waren in den letzten Tagen im Wechsel im Lauenauer Atelier der Künstlerin Marina Brand gewesen. Dort durften sie mit Papier, Farben und Leinwand experimentieren und auf diese Weise ihre kreativen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Außerdem werden etliche Helfer demnächst zupacken. Dank eines örtlichen Zimmermeisters erwarten sie Bauteile für ein neues Gerätehaus. Das bietet dann Platz auch für etliche Anschaffungen des elterlichen Förderwesens.




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