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Große Beteiligung beim dritten Fun-Triathlon in Osterwald / Selbst der Älteste glänzte noch mit einem siebten Platz

Elf Frauen machten bei den „Männerspochtlern“ mit

Osterwald (top). Angespannt steht Bettina Mund am Beckenrand des Waldbades Osterwald und konzentriert sich auf die bevorstehenden Disziplinen beim dritten Fun-Triathlon der „Männerspochtler“ aus Oldendorf. Kaum ertönt das Startsignal, sprintet die 43-jährige Oldendorferin auch schon los, um, an den Startblöcken der 50-Meter-Bahn angekommen, einen beherzten Sprung ins 18 Grad kühle Wasser zu wagen und die erste Disziplin, bestehend aus 200 Metern Schwimmen, zu bestehen.

Schnell ist die Befürchtung um das Nichtbestehen des Fun-Triathlons mit Schwimmen, 13 Kilometern Fahrradfahren und drei Kilometern Laufen vergessen. Doch nicht nur die anspruchsvolle Fahrradstrecke, auch der Laufparcours verlangten der sportlichen kaufmännischen Angestellten alles ab. „Das Schwimmen fiel mir leichter als gedacht“, sagte Bettina Mund. Und auch der Wechsel auf das Fahrrad fiel der begeisterten Läuferin nicht schwer. Liegt ihre Stärke sonst beim Laufen, war Bettina Mund in allen Bereichen von sich überzeugt. „Lediglich die erste steile und vor allen Dingen steinige Fahrradstrecke mit Schlaglöchern machte mir zu schaffen“, gesteht sie. Am Ende freute sie sich zusammen mit ihrem Mann Albert und ihrem Sohn Gerrit, die ebenfalls gestartet waren, über den 54. Platz. Gerrit Mund bereitete sich bereits seit einigen Wochen in der Schule auf den Triathlon vor und startete mit insgesamt 12 Schülern der KGS Salzhemmendorf.

Sportkurs in der KGS

Seit Anfang dieses Schuljahres bietet die Sport- und Biologielehrerin Nicole Maerz für Abiturienten einen Sportkurs „Triathlon“ an. Anfangs stand Laufen auf dem Trainingsprogramm. Nach der Renovierung der Turnhalle soll auch das Schwimmen geübt werden, weiß Gerrit. Der 16-Jährige ging bereits im letzten Jahr an den Start und war von der Leidenschaft um die Kombination dreier Sportarten sofort begeistert.

Neben Familie Mund machten in diesem Jahr 60 weitere Sportler mit und verlangten den Organisatoren einiges ab. „In diesem Jahr entschieden wir uns aufgrund der Anzahl der Teilnehmer für zwei Durchläufe, um allen die Möglichkeit guter Startpositionen zu geben“, sagt Organisator Markus Hofmann. Mit seinen Kollegen Henning Grobe und Albert Mund war er mit der Resonanz des zum dritten Mal stattfindenden Wettbewerbes zufrieden. „Mit so einem großen Teilnehmerfeld haben nicht gerechnet“, fügt der Oldendorfer schmunzelnd hinzu. Das beste Durchhaltevermögen zeigte Daniel Behrens mit einer sensationellen Zeit von 39,42 Minuten, bevor gut anderthalb Minuten später Andreas Haskamp mit 41,14 Minuten das Ziel erreichte.

Jan Schneider sicherte sich mit 41,51 Minuten den untersten Platz auf dem Siegerpodest. Als erste Frau erreichte Ulrike Haskamp nach 43,37 Minuten das Ziel, und auch der älteste Sportler, Willi Kreikenbohm, konnte in diesem Jahr mit einer Zeit von 46,01 Minuten und dem siebten Platz glänzen.

War der dritte Fun-Triathlon nicht nur aufgrund seines großen Teilnehmerfeldes eine Überraschung, freuten sich die Organisatoren besonders über die Teilnahme von elf Frauen. Zudem sind sich die „Männerspochtler“ sicher – „auch im kommenden Jahr wird es wieder einen Männerspochtler-Fun-Triathlon geben“.




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