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Fast 50 Kinder feiern vierte Halloween-Nacht / Erlesene Gästeliste

Ekel-Bowle mit Otterschnott

Rehren (rnk). Eine richtig gute Halloween-Party muss von langer Hand vorbereitet werden. Von sehr langer sogar, denn schon das Ziehen der obligatorischen Ekel-Bowle in einem rostigen Schweineeimer dauert ja bekanntlich drei Monate. Vorausgesetzt natürlich, man bekommt die richtigen Zutaten: vier Liter Tümpelgrütze, vier dreckige Socken, jeweils zwei Esslöffel Ohrenschmalz und Otterschnott sowie zwei Teelöffel Zahnbelag.

Vampire, Zombies und Harry-Potter-Wesen feierten in gruseliger U

Weil in Rehren vernünftig vorgearbeitet wurde, konnte am Sonnabend echte Ekel-Bowle kredenzt werden, dazu wurden Koboldaugen und Eiterbrocken serviert. Wer den ganz großen kulinarischen Halloween-Genüssen nicht so zugetan war, konnte auch auf Chips und Flips zurückgreifen. Fast 50 Kinder hatten sich bei der vierten Auflage der Halloween-Nacht im Vereinsheim des Turn- und Sportvereins Rehren eingefunden, 30 mehr als bei der damaligen Premiere. Ein Blick in die Besuchermenge offenbarte, dass die Geschöpfe der Nacht in der Mehrheit waren: lustwandelnde Vampire, verwirrte Zombies, dazu Figuren der Harry-Potter-Welt, das arme Geschöpf aus den finsteren Verliesen des Doktor Frankenstein und sogar der Tod persönlich: Es war eine erlesene Gästeliste. Gespielt, gefeiert und getanzt wurde weitüber zwei Stunden in einer furchtbaren Kammer des Schreckens: An den Wänden kündeten große Plakate von der Endlichkeit allen Seins oder der Wiederkehr nach der Endlichkeit, Spinnen, so groß wie Auetaler Jungkälber (na ja, aber fast) kletterten aus ihren Nestern - die Verantwortlichen hatten sich sichtlich viel Mühe gegeben, der Halloween-Nacht einen ansprechend-gruseligen Anstrich zu geben. Der Spaß, den die Gäste hatten, war weder zu überhören noch zu übersehen. Und die Ekel-Bowle? Die war wirklich lecker, mit einem schönen satten mineralischen Nachgeschmack. Der kommt wohl vom Otterschnott.

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