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Eiskalte Reise bis an den südlichsten Punkt der Welt

Vor 100 Jahren hat sich ein Norweger auf eine Reise begeben, die vor ihm noch niemand gewagt hat. Er ist zum Südpol gewandert. Monatelang war Roald Ammundsen unterwegs auf dem Weg durch das ewige Eis der Antarktis. Auf Skiern kämpfte er sich durch diese unbewohnte und eiskalte Region unseres Planeten. Zusammen mit vier Begleitern schaffte er es als erster Mensch zum Südpol.

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Ganz allein war er auf seiner Reise nicht. Vier weitere Männer waren mit dabei. Um Nahrung, Material und Kleidung zu transportieren, hatte das Expeditionsteam außerdem 54 Schlittenhunde, die das Gepäck auf den Schlitten Richtung Südpol zogen.

Die lange Wanderung zum südlichsten Punkt der Welt war aber eigentlich ein Wettrennen. Denn nicht nur Amundsen hat sich vor 100 Jahren auf diese Reise begeben. Auch der Engländer Robert Falcon Scott brach auf, um als erster am Südpol anzukommen. Allerdings wählte er eine etwas andere Route, die ihn viel Zeit kostete.

So gewann der Norweger Amundsen das Rennen. Der Engländer Scott verlor nicht nur das Rennen, sondern auf der Rückreise an den Rand des ewigen Eises auch sein Leben. Niemand aus Scotts Team überlebte den Weg zurück.

Heute steht am Südpol eine Forschungsstation, die nach den beiden Abenteurern benannt wurde. In der Amundsen-Scott-Forschungsstation arbeiten ständig zwischen 50 und 130 Forscher aus der ganzen Welt, um mehr über die Antarktis zu erfahren. jch

Bei minus 30 Grad machten sich vor 100 Jahren zwei Expeditionen auf den Weg zum Südpol.

Foto: dpa



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