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Sozialverband in Dresden, Bautzen und Görlitz

Eisbergen auf Reisen

Eisbergen (rd). Die Reisegruppe des Sozialverbandes (Ortsverband Eisbergen) ist auf großer Fahrt gewesen - Ziel der Reise war in der Nähe von Cottbus die Freizeitanlage Spremberger Stausee in der Lausitz. Viel zu sehen gab es in der näheren Umgebung: Besonders gut gefallen haben den Teilnehmern die Fürst-Pückler-Parks in Branitz und Bad Muskau.

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Schloss und Garten in Bad Muskau wurden 2005 als Weltkulturerbe geadelt. Für die Unesco ist der Park ein Symbol für ein vereinigtes Europa. 250 Hektar liegen auf deutscher Seite, 500 Hektar jenseits der Neiße in Polen. 2003 wurde die im Krieg zerstörte Neiße-Brücke wiedereröffnet, die den Grenzübergang nach Polen und zum Polenbasar mit sehr günstigen Warenangeboten ermöglicht. In Bautzen, der tausendjährigen Stadt an der Spree, sind zahlreiche Spuren ihrer Geschichte zu entdecken. Im Gerichtsgebäude ist unter anderem die Gedenkstätte für Menschenrechte eingerichtet. Sie erinnert an das Stasi-Gefängnis Bautzen II, das berüchtigte "Gelbe Elend". In der Nähe von Bautzen lebt seit mehr als 1400 Jahren das kleinste slawische Volk, die Sorben, mit ihrer eigenen Sprache und Tradition. Die Straßenschilder sind hier alle zweisprachig. Görlitz, Deutschlands östlichste Stadt, ist schon wegen ihrer restaurierten Altstadt einen Besuch wert. Ein absoluter Höhepunkt aber war die Besichtigung der Frauenkirche, mit Teilnahme an einer Mittagsandacht in Dresden. Ferner standen auf dem Programm eine Fahrt mit dem Spreewaldkahn ab Lübbenau, die Besichtigung des "Ostdeutschen Rosengartens" in Forst, ein Bummel über die Vetschauer Erdbeermeile mit viel Musik und als Kontrastprogramm der Blick auf einen Braunkohle-Tagebau von unvorstellbarer Dimension. Abschließend wurde auf der Rückfahrt Potsdam angesteuert.

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