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Einwohner aus Böbber wollen auch 2018 kämpfen

BÖBBER. Auch wenn man freudig gemeinsam mit einem Glas Sekt aufs neue Jahr angestoßen hat, bleiben Sorgen und Ängste bestehen. Beim Neujahrsempfang in Böbber sprachen die gewählten Ehrenamtlichen die Probleme des kleinen Ortsteiles offen an und versprachen, für den Erhalt und die Sicherheit der Gemeinschaft zu kämpfen.

Stoßen auf 2018 an (v.l.): Bürgermeister Hartmut Büttner, Vorsitzende Kathrin Behrens, Ehrenvorsitzender Norbert Lahfeld, Yvonne Scholz und Ortsbürgermeister Rolf Wittich. Foto: Mensing

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Gert Mensing Reporter

Kathrin Behrens, Vorsitzende des Vereins „Unser Dorf“, führte aus, der seit Jahren geforderte Radweg entlang der Kreisstraße um den Ort herum werde wohl ein Wunsch bleiben. Obwohl es dort zuletzt einige Unfälle mit Sachschäden gab, habe der Landkreis noch keine positive Nachricht signalisiert. Für 2018 habe der Landkreis überhaupt keine Gelder für Radwege im Haushalt stehen, sagte Bürgermeister Hartmut Büttner. Bereits 2016 habe die Stadtverwaltung dem Landkreis aufgetragen, dass der Radweg höchste Priorität im Stadtgebiet besitze. Ortsbürgermeister Rolf Wittich kündigte weitere Maßnahmen an. „Wir planen eine große Protestaktion innerhalb unserer Ortschaft“, so Wittich. So sollen bei einem gemeinsamen Frühstück an der geforderten Strecke die Einwohner aus Bakede, Böbber und Egestorf mobilisiert werden.

Die Auflösungspläne der Feuerwehr werden in Böbber aktuell. Am 10. Februar soll eine letzte Jahreshauptversammlung stattfinden. Noch mehr beschäftigt die Einwohner allerdings, was aus dem Feuerwehrhaus wird. Es ist der letzte Treffpunkt für Versammlungen im Ort. Behrens betonte, bereits im vergangenen Jahr habe man bei der Stadt beantragt, den Fortbestand des Feuerwehrhauses in die Hände des Vereins „Unser Dorf“ zu legen. Büttner erklärte, er werde diesen Antrag unterstützen. Die Entscheidung liege aber bei der Politik.

Da waren die Grußworte von Peter Meyer, dem Vorsteher des Wasserbeschaffungsverbandes, schon beruhigender. Obwohl der Preis des Trinkwassers erhöht wurde, liegt er immer noch weit unter dem Landesdurchschnitt. In Böbber waren zuletzt die Verbrauchszähler ausgewechselt und auf den neusten technischen Stand gebracht worden.



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