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TSV Bückeberge landet 4:3-Auswärtssieg beim SV Steinkrug

Eintracht gewinnt mit "Bayern-Dusel"

Frauenfußball (pm). Es war die 90 Minute: wieder ein Freistoß. Bereits zweimal war kurz zuvor Jessica Kussler an der aufmerksamen Sonja Braun im Tor des Bezirksliga-Spitzenreiters TSV Eintracht Bückeberge gescheitert, diesmal schlug der Ball aus 23 Metern im Torwinkel ein. 3:3. Doch der TSV startet in der Nachspielzeit einen letzten verzweifelten Versuch,der mit einem Foul an Inka Schütt an der Außenlinie gestoppt wird. Die gefoulte schlägt den Freistoß in den vollversammelten Strafraum - und plötzlich kullert der Ball über die Linie, abgefälscht von einer SVS-Verteidigerin. Eigentor. Abpfiff. Der TSV gewinnt mit 4:3 und verteidigt die Tabellenführung.

Ein Freistoß von Inka Schütt (r.) in der Nachspielzeit brachte d

In der Gästeelf machte anschließend der Spruch vom "Bayern-Dusel" die Runde. "Endlich haben wir mal Glück gehabt", freute sich Libero Sabrina Pelzer. Vor allem das Schussglück schien sich - ähnlich wie eine Woche zuvor beim 0:0 gegen die TSG Ahlten II erneut von der Eintracht abgewendet zu haben. Auf dem stark geneigten, holperigen und kleinen Platz taten sich die Gäste schwer, eine Ordnung in ihr Spiel zu bekommen, sie waren aber dennoch überlegen. Klare Chancen blieben ungenutzt. Stattdessen sprang ein Abschlag von Braun "bergab" bis in den gegnerischen Strafraum und die nachsetzende Schüttschob zum 1:0 ein (13.). Nur drei Minuten später Kusslers erster Streich: Ein Freistoß von ihr schlug in der Mauer ein. Der Schiedsrichter entschied auf Handspiel der körperschützenden Jessica Biesterfeld. Kussler selbst verwandelte den Strafstoß zum 1:1. Die Eintracht blieb unbeeindruckt. Schütt setzte sich durch, scheiterte an der SVS-Torfrau, aber Meike Hunte schaltete am schnellsten und schob ein - 2:1 (19.). Mit zunehmender Spieldauer ließ sich die Eintracht aber immer mehr einlullen. Und mehrere individuelle Fehler in Serie ermöglichten schließlich Kussler die Chance allein vor Braun, die die Torjägerin eiskalt zum 2:2 nutzte (45.). Die Eintracht kam verbessert aus der Pause, hatte das Spiel im Griff, blieb aber vor dem Tor zu zögerlich. Nur Schütt wühlte sich buchstäblich einmal durch den Strafraum und traf zum 3:2 (58.). Beinahe wäre das für einen Sieg aber zu wenig gewesen. TSV: Braun, Pelzer, L. Syla, Zeckel, Biesterfeld, Mathiesen (58. Hoffmann), Lutz. 65. Mensching), Schütt, Morast, Hunte, A. Syla. Den zweiten Erfolg feierte der TSV am späten Sonntagabend. Per E-Mail verzichtete Gegner Hannover 96 auf das heutige Pokalspiel, sodass die Eintracht kampflos eine Runde weiter ist und nun im Viertelfinale am 1. Mai zum TSV Havelse II reisen muss. Der VfL Bückeburg erwartet am selben Tag den HSC Hannover.



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