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900 Fans feiern Celtic Woman im Aegi

Eintauchen in irische Klangwelten

Hannover. Schon lange nennt man sie in einem Atemzug mit den Corrs, U2, Boyzone, Westlife oder Enya – mit mehr als neun Millionen verkauften Tonträgern gehören Celtic Woman zurzeit zu den erfolgreichsten irischen Music-Acts. Vorgestern gab das Quartett in der Besetzung Máiréd Carlin (Gesang), Éabha McMahon (Gesang), Susan McFadden (Gesang) und Máiréd Nesbit (Violine) im Theater am Aegi ein bejubeltes Konzert.

Eine fast andächtige Stille herrschte im Theater am Aegi, als Susan McFadden „The Whole Of The Moon“ sang – eine Coverversion der Waterboys aus dem Jahr 1985. Begleitet wurde sie dabei von der Violinistin Máiréd Nesbit, die von ihren Fans liebevoll „Die tanzende Violine“ genannt wird. Seit Gründung der Formation (2004) spielt die 36-Jährige mehr oder weniger „die erste Geige“, veredelt mit ihrem Instrument fast jeden Song von Celtic Woman.

Im wahrsten Sinne des Wortes erlebte das Publikum die Lieder der grünen Insel hautnah. Für ein Gänsehaut-Gefühl der besonderen Art sorgte ein Bandmusiker, der sich mit seinem Dudelsack direkt unter die Konzertbesucher mischte und „Amazing Grace“ anstimmte. Zwar kein typisch irischer Song, aber eines der wohl bekanntesten Kirchenlieder der Welt. 1972 kam es in einer Version der „Royal Scots Dragoon Guards“ sogar an die Spitze der britischen Charts.

Als „special guest“ präsentierte Celtic Woman mit „Oonagh“ eine Künstlerin, die seit 2014 mit ihren elbischen Gesangstiteln zu den Abräumern bei der Echo-Verleihung 2015 zählte. Gleich zwei der begehrten Trophäen konnte Senta-Sofia Delliponti, so heißt Oonagh mit bürgerlichem Namen, mit nach Hause nehmen – die als „Künstlerin national Rock/ Pop“ sowie „Newcomer des Jahres (national)“. Sicher ist Delliponti auch vielen noch aus der der RTL-Daily-Soap „GZSZ“ bekannt. Dort spielte sie von 2010 bis 2013 die Rolle der Tanja Seefeld. Zusammen mit den vier Irinnen performte sie das Stück „Tir Na Nog“, das auch auf dem aktuellen Album „Destiny“ des Quartetts zu hören ist.

Celtic Woman begeisterte die Konzertbesucher mit einem Mix aus traditionellen irischen Liedern und zeitgemäßen Coversongs.

„Ride On“, „Danny Boy“ oder „I See Fire“ – Songs, die unter die Haut gingen und für Wohlempfinden in den Gehörgängen der Konzertbesucher sorgten. Geschmeichelt kann sich das deutsche Publikum bei den Konzerten von Celtic Woman auf jeden Fall fühlen: „Viele Songs auf unserem neuen Album wurden im Interesse unserer deutschen Fans ausgewählt“, so Máiréd Carlin.

Für diese nette Geste bedankte sich das Publikum an diesem Abend immer wieder mit lang anhaltendem Applaus.




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