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Einsames Klappern in luftiger Höhe

HACHMÜHLEN. Hachmühlen blickt nach oben. Genauer: Anwohner und Spaziergänger im „Mühlenviertel“ an der Hamel blickten in den vergangenen Tagen immer wieder nach oben in Richtung Storchennest. Denn: Das künstlich errichtete Nest scheint von einem Storch tatsächlich angenommen zu werden.

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Autor

Gerhard Honig Reporter

Bereits in der vergangenen Woche hatte der Storch, für den einige Hachmühler großen Aufwand betrieben hatten, durch lautes Klappern auf sich aufmerksam gemacht. Ralf Flügge-Kranz und Markus Thaler reagierten – obwohl nicht Adressaten – ausgesprochen erfreut auf die Balzlaute, denn sie waren es, die im Februar vergangenen Jahres aus Überschüssen des Tannenbaumfestes das Storchennest gebaut hatten.

Ihr Ziel war es, dem einzigen im Ort überwinternden Storch eine Nisthilfe anzubieten, denn immer wieder war der Storch, wenn er nicht auf den Wiesen rund um den Ort anzutreffen war, auf einem Scheunendach gesehen worden. Thaler hatte, dem Rat eines Storchenexperten folgend, kürzlich noch mit einem weiteren Ring aus Zweigen den Nestrand erhöht.

Für ein Problem hat sich allerdings bislang noch keine Lösung gefunden: Der Hachmühlener Storch, im Ort geht man von einem männlichen Tier aus, ist nach wie vor solo. Dabei hatten Anwohner wie Jürgen Bohlmann, Kirsten Henjes, Dieter Wehrhahn, Ralf und Marianne Flügge-Kranz sowie ihre Kinder so darauf gehofft, dass der stolze Vogel in weiblicher Begleitung im Mühlenviertel Quartier nimmt. Bislang versucht er aber offenbar vergeblich, durch das Zurückbiegen seines Halses und eifriges Klappern die Aufmerksamkeit eines weiblichen Vogels auf sich zu ziehen – da halfen auch artistische Tiefflugmanöver und lange Segelrunden in luftiger Höhe nicht. Und in die Freude der Storchenfreunde mischt sich die leise Sorge, dass die Chance, eine ledige Braut anzulocken, von Tag zu Tag kleiner wird.



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