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Schwimmmeister wollen ihn bei Badeschluss nicht bemerkt haben / Selber die Polizei alarmiert

Eingeschlossen: Badegast wirft Feuerlöscher in Scheibe

Rinteln (wm). Am Sonntagnachmittag ist ein Mann, zurzeit Gast in Rinteln, im Hallenbad eingeschlossen worden, meldete gestern die Polizei. Da der Badegast ausnahmsweise kein Handy dabei hatte, niemand auf sein Rufen geantwortet hat, ergriff er einen Feuerlöscher und schlug damit im Vorraum die Scheibe eines Büros ein und alarmierte dort über das Telefon die Polizei.

Was, wie sich im nachhinein herausstellte, gar nicht notwendig gewesen wäre, denn die scharf gestellte Bewegungsmelderanlage im Hallenbadvorraum hatte ohnehin bereits Alarm ausgelöst - was der eingeschlossene Badegast aber logischerweise nicht wissen konnte. Die Polizei machte Bademeister Lothar Schön ausfindig, der den Gast aus seiner misslichen Lage befreite. Schön kann sich den Vorfall nur durch das Zusammentreffen mehrerer unglücklicher Umstände erklären. So sieht es auch die zuständige Dezernentin beim Landkreis, Ursula Müller-Krahtz: Letztlich sei die Ursache wohl nicht aufzuklären, wie ein Badegast übersehen werden konnte. Es sei zum Glück außer einer kaputten Scheibe kein weiterer Schaden entstanden. Schön erläuterte, um 16.30 Uhr sei Badeschluss gewesen, um 17 Uhr hätten seine Kollegen nochmals die Umkleiden kontrolliert, aber niemand angetroffen, dann das Licht ausgemacht. Wohl Anlass für den späten Badegast, sich bemerkbar zu machen, aber da war es schon zu spät, das Bad abgeschlossen.




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