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Lions-Club Schaumburg spendet 7500 Euro aus der Adventskalender-Aktion an den Bückeburger Förderverein "Via"

Einen Schritt näher an einem Schaumburger Hospiz

Bückeburg/Stadthagen (tw).

Freudeüber den Lions-Scheck: Unser Bild zeigt (v.l.) Christine G

Insgesamt 78 Schaumburger haben 2007 die Grenzen des Landkreisesüberschritten, um in einem Hospiz in den Nachbarregionen ihre im Schnitt 21 letzten Lebenstage in Würde zu verbringen. Schaumburger, die wahrscheinlich "daheim" geblieben wären - wenn es denn ein stationäres Hospiz auch im Landkreis geben würde. Die Chance ist jetzt abermals gewachen. Große Freude denn auch bei Edeltraut Müller: "Das", sagt die Vorsitzende des Fördervereins "Via" bei einem Pressegespräch mit Blick auf die "Löwen" an ihrer Seite, "ist eine Riesensumme - damit kommen wir unserem Ziel, ein stationäres Hospiz in Bückeburg oder Umgebung zu gründen, einen großenSchritt näher." Besagtes " das" ist ein Scheck des Lions Clubs Schaumburgüber 7500 Euro, der jetzt auf dem Konto des Fördervereins eingegangen ist. "Es handelt sich dabei um den Anteil, den die ,Schaumburger' aus dem Erlös der Adventskalender-Aktion 2007 zu verteilen haben", erinnert Past-Präsident Eckhart Kricheldorf. Mit Müller und ihrer Beirats-Kollegin Heike Sareyka freuen sich Paul-Gerhard Karge und Christine Göbel vom Vorstand des Fördervereins "Lichtblick"; die Stadthäger kämpfen für das gleiche Ziel wie ihre Bückeburger "Via"-Mitstreiter. Laut Müller sollen die 7500 Euro für die Gründung einer - gemeinnützigen - gGmbH verwendet werden, die beide Fördervereine gemeinsam anstreben; das wäre dann ein weiterer Schritt zur Errichtung des Hospizes. "Bereits in Kürze", so die Via-Vorsitzende, "wird es Gespräche mit Wohlfahrtsverbänden in Schaumburg geben, die - einzeln oder gemeinsam - als Träger infrage kommen." Grund: "Die Spender", sagt Müller, "sollen sehen, dass in Sachen Hospiz etwas passiert." Denn man spende eher für ein Haus, das es schon gibt, als für eines, das nur auf dem Papier existiere. Zwar ist die Frage wo noch nicht entschieden, aber: "Das Krankenhaus Bethel hat mir gegenüber signalisiert, dass es in der Nähe der Einrichtung ein Haus gibt, das sich als Hospiz eignet und das sich kurzfristig vermieten oder aber verkaufen lässt." Dort könnten für Sterbenskranke bis zu acht Betten vorgehalten werden. Das letzte Wort zur Frage des tatsächlichen Standorts aber habe der künftige Träger zu sprechen. Neben der Finanzierung der Hospizbetreuung durch die Kranken- und Pflegekassen ist per Gesetz festgelegt, dass zehn Prozent der Kosten eines Hospizes von der Einrichtung selbst aufgebracht werden müssen. Diesen Anteil will "Via" über Beiträge und Spenden aufbringen und dem Träger zur Verfügung stellen. Übrigens: Auch der Lions-Club sucht für den Adventskalender 2008, der derzeit vorbereitet wird, noch Sponsoren. Kontakt: Volker Wehmeyer, Tel. (0 57 22) 95 90 13.



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