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Mehr-Generationen-Haus am Feuergraben bietet Raum für Kinder, Eltern und Senioren

Eine Villa, die mehr will

Hameln. „Neu hinzugezogene Bürger kennen uns besser als die Hamelner. Die wissen oft nicht, dass es hier ein Mehr-Generationen-Haus gibt“, sagt die Leiterin, Nicola König. Mehrere Gruppen treffen sich in der Villa am Feuergraben 14 und können den großen Garten vor und hinter dem Haus nutzen. Hier können sich die Generationen zufällig begegnen und aufeinander zugehen. Mit Nicola König weht ein frischer Wind in der Villa, die Räume wurden aufgehübscht, frisch gestrichen und renoviert.

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U. Truchseß

Autor

Ulrike Truchseß Reporterin / Wir von Hier

Für bis zu 15 Kleinkinder im Alter von 18 Monaten bis zu drei Jahren bietet das Mehr-Generationen-Haus des Mütterzentrums am Feuergraben die Kinderkrippe „Gänseblümchen“ an. In zwei Spielräumen im Erdgeschoss und einem Schlafraum im ersten Stock werden die U-3-Kinder von zwei Erzieherinnen und einer Sozialassistentin betreut. Die Krippe ist wochentags regulär von 8 Uhr bis 16 Uhr und mit Sonderöffnungszeiten ab 7 Uhr bis maximal 17 Uhr geöffnet.

Für Eltern, die nur sporadisch Betreuung für ihre unter Dreijährigen brauchen, gibt es mit der „Pusteblume“ eine offene Krippe. Zehn Kinder maximal können hier in Anwesenheit einer Erzieherin und einer Hilfskraft betreut werden. Diese Gruppe kann von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr genutzt werden. Für beide Krippen wird übrigens in der Küche des Mehr-Generationen-Hauses täglich gekocht. In beiden Krippen gibt es freie Plätze. Eine Bildungszusammenarbeit mit dem Familienzentrum FIZ wird gerade aufgebaut. Dann können auch mal Vorträge in der Villa angeboten werden. Die Räume sind in Eigenregie auch für Kindergeburtstage oder Seminare am Wochenende nutzbar.

Der große Raum im Vorderhaus der Villa wird bereits von unterschiedlichen Gruppen genutzt. Montags trifft sich dort eine Strickgruppe, die sich selbst organisiert. Und ab 18 Uhr finden alle 14 Tage Spieleabende statt. Auch eine Krabbelgruppe trifft sich regelmäßig, Eltern tauschen sich darin aus. Geplant ist nun auch ein offenes Frühstück für alle Altersklassen. „Wir streben eine gemischte Gruppe an und sprechen dafür auch gezielt Senioren an.“ Eine Seniorengruppe trifft sich regelmäßig mittwochs am Nachmittag zum Kaffeetrinken und Gedächtnistraining, aufgebaut hat diese Gruppe Lisa Meier. Den Malkreis am Donnerstagnachmittag alle 14 Tage leitet Andreas Heinemeyer, die gute Seele des Hauses, der Hausmeister, der auch den Garten rund um die Villa pflegt. Zur Faschingsfeier bildeten die verschiedenen Gruppen erstmals eine Gemeinschaft. Sehr zur Freude von Bärbel Meurer, der Vorsitzende des Mütterzentrums und Leiterin des Nordstadttreffs in der Heinestraße 29, einem Ableger des Mehr-Generationen-Hauses. Dort treffen sich Schüler ab 12.30 Uhr, essen gemeinsam, machen ihre Hausaufgaben und spielen. Dort wird auch Deutsch für Ausländer angeboten und ausländische Mitbürger erhalten beim Mitmachfrühstück Beratung. Wohnortnah wird in der Heinestraße Integrationsarbeit geleistet. Während sich der Nordstadttreff in der Heinestraße bis 16.30 Uhr vor Kindern kaum retten kann, fristet das Haus am Feuergraben ein noch ein erweiterungsfähiges Dasein, obwohl dort das Mütterzentrum bereits seit 2004 angesiedelt und die monatliche Miete der Villa relativ hoch ist. Finanziert wird das Mehr-Generationen-Haus des Mütterzentrums von Bund, Landkreis und der Stadt Hameln. Auch die Stiftung Wohnungshilfe ist involviert. Für die Nutzung des Gruppenraumes wird die Mitgliedschaft im Verein Mütterzentrum mit einem Monatsbeitrag von drei Euro verlangt. Nicola König und Bärbel Meurer sind offen für neue Ideen: „Hier ist jeder willkommen“, erklären sie. Erreichbar sind die Mitarbeiter unter Telefon 05151/ 958106.

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  • Diese Senioren treffen sich mittwochs in der Villa.
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Das Mehr-Generationen-Haus am Feuergraben.ul



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