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Nienstädter wird Vize-Niedersachsenmeister

Eine Verletzung stoppt Leopold Borne im Finale

Tennis (peb). Bei den 57. Meisterschaften des Niedersächsischen Tennisverbandes in Hannover wurde Leopold Borne erst im Finale durch eine Verletzung gestoppt und musste sich mit der Vize-Meisterschaft begnügen.

Leopold Borne, der für den HTC RW Hildesheim sein Racket schwingt, ging bei den Herren 65 als Titelverteidiger an den Start. An Nummer eins gesetzt hatte er in der ersten Runde ein Freilos. In der zweiten Runde traf er auf Jürgen Bullwinkel vom TC Gnarrenburg. Bullwinkel spielte seine läuferischen Qualitäten aus und hielt den ersten Satz lange Zeit offen. Am Ende entschied Leopold Borne mit gekonntem Angriffstennis das Match für sich. Im Halbfinale traf Borne auf Peter Rohloff vom THC Lüneburg. Die Kontrahenten kannten sich schon aus vielen Duellen. Der Nienstädter gewann den ersten Satz mit 6:1. Vor dem zweiten Satz musste Rohloff verletzungsbedingt aufgeben. Im Finale kam es zum Duell zwischen Borne und seinem Teamkollegen Muhamed Mulalic, der im ersten Satz schnell mit 3:0 führte. Aber Borne glich zum 3:3 aus, ging sogar mit 4:3 in Führung und hatte auch Spielball zum 5:4. Mulalic wehrte den Spielball ab und drehte den Satz zum 6:4-Erfolg. Zu Beginn des zweiten Satzes zog sich Borne eine Verletzung zu und musste beim Stand von 0:3 aufgeben. Bei den Herren 70 holte sich Wolfgang Mai vom Bückeburger TV ebenfalls die Vize-Meisterschaft. Er verlor das Finale gegen Josef Nörig aus Wettmar äußerst knapp im dritten Satz mit 6:7.




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