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709 Münderaner unterstützen die Arbeit der Awo Bad Münder / Neue Projekte kommen gut an

Eine Säule sozialen Engagements am Deister

Bad Münder (hm). Für Andreas Przykopanski ist die Sache klar: „Dirigent Hans-Jürgen Meyer und sein Vorstandsteam präsentieren ein Erfolgskonzept, das die Säulen eines sozialen Netzes darstellt.“ Das schrieb der Awo-Kreisvorsitzende dem Ortsverein ins Stammbuch. Während der Jahresversammlung erinnerte die mündersche Abteilung der Arbeiterwohlfahrt an zahlreiche Aktivitäten des vergangenen Jahres.

Mit dem Ohrwurm „Edeltraud“ bleiben die jungen Sänge

„Ein Verein, eine Organisation – auch eine Schule – kann auf Dauer nicht besser sein als die Gesellschaft in ihrer Gesamtheit. Wir in der Arbeiterwohlfahrt hoffen daher, dass der Wille der Menschen in unserem Land zur Hilfeleistung und zu ehrenamtlichem Engagement nicht nachlässt“, erklärte Meyer zu Beginn der Versammlung. Trotz wirtschaftlich schlechter Lage bekennen sich samt der Fördervereinsmitglieder 709 Münderaner zur Awo, berichtete er und ging auf das breite Spektrum der Leistungen und Angebote ein, die noch von einer Vielzahl von Sonderaktionen für Kinder und Erwachsene ergänzt werden. So spendeten die Awo-Mitglieder für die Weihnachtsaktion „Kinder in Bad Münder in Not“ 2800 Euro. „Der zweithöchste Betrag in der zehnjährigen Geschichte dieser Aktion“, erläuterte Meyer.

Im Sozialbereich stelle er die im vergangenen Jahr unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen Ortsverein und Grundschule Bad Münder heraus. Ebenfalls als Erfolg verbucht die Awo die Einrichtung einer neuen Schuldner- und Pflegeberatung in der Begegnungsstätte an der Wallstraße. Das „jüngste Kind in diesem Bereich“ sei die Gesprächsrunde „Das Recht im Alltag“.

Es gehört wohl zu den Besonderheiten einer Awo-Jahresversammlung in Bad Münder, dass nur derjenige daran teilnehmen kann, der sich vorher verbindlich angemeldet hat. So füllten weit mehr als 150 Mitglieder und Gäste den Saal im Rohmelbad-Restaurant und hörten das Lob des stellvertretenden Bürgermeisters Detlev Olejniczak: „Die örtliche Awo ist für die Stadt eine verlässliche Einrichtung und steht für die Kontaktpflege zwischen Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren.“ Thomas Heiming, Geschäftsführer der GeTour betonte, dass die Awo aus dem gesellschaftlichen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken sei. „Sie präsentiert Dinge, die man auch für Geld nicht kaufen kann.“

H.-J. Meyer
  • H.-J. Meyer

Breiten Raum nahm der Unterhaltungsteil der Versammlung ein. Die Kooperation mit der Grundschule wurde beim begeisternden Auftritt des Schülerchores deutlich. Später präsentierte der Awo-Singkreis einen bunten Frühlingsliederstrauß. Er wurde unterstützt vom Flötenkreis und dem Gitarrenduo Sigrid Walma und Bernd Stadie.

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