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Sehenswert: Gran Canarias Palmitos Park

Eine Oase inmitten karger Landschaft

Es dauert eine halbe Stunde und kostet 2,10 Euro. Dann hat der Gran-Canaria-Urlauber den Ort Maspalomas mit dem Bus hinter sich gelassen. Und den nördlich gelegenen und nur wenig bekannten Palmitos Park erreicht. Der ist auf der beliebten Ferieninsel ein Geheimtipp. Die Dunas – jenes Sanddünen- und Naturschutzgebiet im Süden der Insel – kennt ja jeder, der die viereinhalb Stunden Flugzeit von Deutschland aus auf sich nimmt, um das ganze Jahr über auf den Kanaren Sonne tanken zu können.

Sicher landet der amerikanische Seeadler nach seinem Sturzflug aus 1000 Meter Höhe auf der Hand von Irene Lastra.  Foto: gro

Autor:

Heiko Gropp

Der Palmitos Park ist eine 20 Hektar große Oase mit Hunderten Palmen und Blumen inmitten karger Felslandschaft. 50 Mitarbeiter sorgen für die Pflege und den Erhalt sowie mit der Betreuung von mehr als 500 Tierspezies für deren artgerechtes Wohlbefinden. Hauptbewohner des Parks sind 200 Vogelarten, insbesondere zahlreiche Papageien. Schon vor dem Eingang hört der Besucher ihre krächzenden, lauten Rufe. Emu, Marabu, Hornvogel, Tukan, Pelikan, Kolibri und weitere Exoten komplettieren das Angebot. Weiter zu sehen sind Echsen, Reptilien, ein Aquarium mit Fischarten sowie ein Gehege mit Erdmännchen, den Lieblingen der Kinder. Dem Botaniker bietet das Orchideenhaus eine bunte Artenvielfalt, dem Schmetterlingsfreund das Schmetterlingshaus.

Als Höhepunkte gelten die exotische Vogelschau, die Papageienschau und die Greifvogelschau. Beeindruckend bei Letzterer sind die Freiflüge: Wenn die Falkner die Greife in die Lüfte schicken, kann der Besucher von oben auf die Vögel schauen. Da schießt der Falke im Tiefflug über das Publikum hinweg, ziehen die Menschen die Köpfe ein, wenn der Kondor über sie hinweggleitet. Staunend verfolgen sie den majestätischen Seeadler.

Eine weitere Attraktion ist die Delfinschau. Großzügig sind die drei Becken angelegt. Ausdrücklich weisen die Betreiber des Palmitos Parks darauf hin, dass die hier lebenden Tiere keine Wildfänge sind. Sie wurden in Delfinarien geboren. Bekanntes zeigen die Tiere – eben, was der Zuschauer erwartet: Sprünge, Tanzen auf der Schwanzflosse, aber auch noch nicht Gesehenes. So schieben sie ihre Trainer durch das Wasser, katapultieren sie in die Höhe und stellen sich als „Surfbrett“ zur Verfügung.

Mehr als 500 Menschen besuchen jeden Tag den Palmitos Park und sind begeistert. „Riesig. Phantastisch,“ sagt Gabriele Tumforde aus Hamburg. Nadine Lybsturf findet: „Die Shows sind das Beste. Das sieht man nicht überall.“



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