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Eine Lange Geschichte

1988: Erstmals werden Gespräche zur Auslagerung der Vereine geführt - vorerst noch inoffiziell.

Klaus Peters vom SC Rinteln zeigt bei der Podiumsdiskussion unse

Oktober 1989: Die Umsiedlung der Vereine ist Thema im Sportausschuss. Die Politiker beauftragen die Verwaltung, die Voraussetzungen für eine Umsiedlung zu schaffen. 29. November 1989: Der Verwaltungsausschuss (VA) beauftragt die Verwaltung, Gespräche über die Auslagerung der Vereine zu führen. 19. September 1990: Der Rat beauftragt die Verwaltung, einen Flächenbedarfsplan für die Aussiedlung der Vereine zu erstellen. 22. September 1993: Der Verwaltungsausschuss beschließt die Aufstellung des Bebauungsplans Nummer 57 "Steinanger", ein allgemeines Wohngebiet mit zentrumsnahen Wohnungen. 18. September 2003: Zehn Jahre lang war der Steinanger kein Thema. Erst 2003 setzt die Verwaltung die Entscheidungüber die Durchführung einer Machbarkeitsstudie auf die Tagesordnung des VA. Die WGS stellt den Antrag, die Studie nicht in Auftrag zu geben und den Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans aufzuheben, zieht den Antrag jedoch später zurück. 24. Januar 2005: Nachdem anderthalb Jahre lang nichts passiert ist, stellt die WGS erneut den Antrag, den Beschluss von 1993 zu kippen. Juni 2005: Auch die Stadtverwaltung schlägt dem VA jetzt vor, den Aufstellungsbeschluss von 1993 ebenso aufzuheben wie den 2003 gefassten Beschluss, für die Bebauung des Geländes eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Damit folgt die Verwaltung dem WGS-Antrag. 30. Juni 2005: Bei zwei Enthaltungen korrigiert der Stadtrat seinen 1993 gefassten Entschluss - der Steinanger soll nicht bebaut werden. 16. November 2005: Überraschende Kehrtwende in Sachen Steinanger: CDU und SPD setzen das Thema Steinanger gemeinsam wieder auf die Tagesordnung - aus wirtschaftlichen und städtebaulichen Gründen. 15. Dezember 2005: Der Rat spricht sich für die Bebauung des Steinangers aus und schafft die finanziellen Voraussetzungen für die Umsiedlung der Vereine. Januar 2006: Die CDU fordert einen mit Ratsmitgliedern, Laien und Experten besetzten Workshop, der als Ideengeber Anregungen für die Steinanger-Bebauung bringen soll. Juli 2006: Sparkasse und Volksbank geben gemeinsam eine Machbarkeitsstudie in Auftrag - auf eigenes Risiko, auf eigene Kosten. 4. Dezember 2006: Die Machbarkeitsstudie wird derÖffentlichkeit vorgestellt. 14. Dezember 2006: Im VA fällt der Startschuss für die Steinanger-Bebauung - die Verwaltung wird beauftragt, die Bauplanung aufzunehmen. Am selben Abend formiert sich die "Bürgerinitiative gegen den Verkauf des Steinangers". 24. Januar 2007: Im Workshop verständigen sich SPD/Grüne und CDU/FDP auf die wassernahen Wohnvarianten des Obernkirchener Architekturbüros AAD. 1. Februar 2007: Die Ratsmehrheit von SPD/Grüne und CDU/FDP erteilt dem WGS-Antrag auf Durchführung einer Bürgerbefragung eine Abfuhr. Historie der Entscheidungen zum Steinanger

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