weather-image
Neue Standorte werden entstehen / Angebot soll Kaufattraktivität von Grundstücken steigern

Eine halbe Million Euro für 15 Spielplätze

Stadthagen (jcp). Die Stadt Stadthagen wird ihren Bestand an Kinderspielplätzen bis zum Jahr 2016 von derzeit 31 auf 46 erhöhen. In diesem Sinne ist der "Kinderspiel platz-Bedarfsplan" von 1985 vom Verwaltungsausschuss den aktuellen Gegebenheiten angepasst worden.

Der Bedarf an Kinderspielplätzen hat sich geändert - die Stadt p

Zehn jener Standorte für Kinderspielplätze, die im Bedarfsplan von 1985 erfasst waren, sind laut Auskunft der Stadtverwaltung "aufgrund der mittlerweile eingetretenen Siedlungsentwicklung ver zicht bar" und wurden gestrichen. Neun in diesem Bedarfsplan zwar bereits verzeichnete, aber bisher noch nicht gebaute Standorte sollen nun endlich verwirklicht werden. Sechs weitere Kinderspielplätze wiederum sind nach den Worten von Manfred Fellmann, dem Leiter des Bauamtes, als notwendige Standorte ganz neu hinzugekommen. Die nötigen Haushaltsmittel sollen nach Angaben der Stadt behutsam verwendet werden. Einsparpotenziale ergäben sich etwa durch den Verzicht auf Einfassungen von Sandspielflächen. Befestigte Wegeflächen sollen zudem auf solche beschränkt werden, die als Zufahrt für den regelmäßigen Sandaustausch unverzichtbar sind. Vorgesehen ist außerdem ein Bau der Spielplätze in einem Abstand von zwei bis drei Jahren. Das Ziel: In den neuen Wohngebieten bereits zu einem frühen Zeitpunkt neu zugezogenen Kindern die Möglichkeit bieten, in einer Art "Spielzentrum" Kontakt zu Gleichaltrigen zu finden. So soll das Angebot eines bereits vorhandenen Kinderspielplatzes die Kaufattraktivität der betreffenden Baugrundstücke deutlich erhöhen. Im ersten Schritt sollen das Gelände modelliert sowie die Sandspiel- und die Vegetationsflächen angelegt werden. Zwei bis drei Jahre später folgt dann der Aufbau weiterer Spielgeräte. Insgesamt soll die Errichtung der 15 Spielplätze bis 2016 rund 490 000 Euro kosten. Der Bau der ersten Spielplätze soll noch in diesem Jahr in der Brinkstraße am Krähenweg beginnen. 2009 folgen die Standorte Am Johannishof und Am Bergholz. "Schlusslichter" sind die Büschingstraße und der Standort südlich der Kreisverwaltung: Hier wird erst 2014 in Kinderspielplätze investiert. "An der Bornau", so Bauamtsleiter Fellmann, "ist der Bau eines Spielplatzes im Zuge des Dorferneuerungsplanes vorgesehen." Das Geld dafür sei aber vom Land Niedersachsen noch nicht bewilligt.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt