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E.On-Avacon finanziert in Hachmühlen Unterricht durch die Deutsche Umweltaktion

Eine Doppelstunde in Sachen Energiesparen

Hachmühlen (jhr). Strom kommt aus der Steckdose. Soweit klar. Aber wie kommt er in die Steckdose? Eine Frage, der die Schüler der vierten Klasse der Grundschule Hachmühlen gestern gemeinsam mit Marion Butterbrod von der Deutschen Umweltaktion nachspürten.

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Die Mitarbeiterin des Vereins gestaltete auf Einladung des Ratsvorsitzenden Helmut Steinwedel eine Doppelstunde zum Thema Energie in der Grundschule – Steinwedel hatte diese Unterrichtseinheit bei einem Gewinnspiel des Netzbetreibers E.ON-Avacon gewonnen. „Energiesparen und Klimaschutz ist nicht nur etwas für Erwachsene“, betonte Frank Hundeshagen, Kommunalreferent beim Netzbetreiber. Gemeinsam mit Steinwedel verfolgte er den Unterricht.

Butterbrod setzte da an, wo sich die Kinder noch auskennen. Pantomime wurde von der Klasse gefordert – Max und Laura mussten erraten, war ihre Klassenkameraden darstellten: Föhn und Staubsauger, Bohrmaschine und elektrische Zahlbürste. Schnell wurde klar: Ohne Strom läuft nichts. Und der kommt zumeist aus einem Kraftwerk. Wie so ein Kraftwerk aussieht wussten sie alle: Neben einem Schornstein hat ein Kraftwerk auch Kühltürme. „Die sehen aus wie eine Vase von früher“, stellte eine Viertklässlerin klar. Turbine und Generator waren ebenfalls schnell erklärt, so dass von der Physik zur Chemie gewechselt werden konnte. Kohlendioxid und seine Bedeutung für die Erderwärmung, die Erderwärmung und ihre Auswirkungen auf die Polkappen, das Abschmelzen des Eises und die Bedeutung für Eisbären – und schon hatte Butterbrod die Kette geschlossen und nach wie vor die ungeteilte Aufmerksamkeit der Schüler. „Das ist sehr gut erklärt, das Interesse der Schüler zeigt es. Sie wären sonst sicher nicht so ruhig“, stellte Lehrerin Diana Wittvogel fest – in dieser Doppelstunde hatte sie nur eine Statistenrolle. Wasserkraftwerke, Wind- und Sonnenenergie wurden anschließend vorgestellt, kleine Versuche dazu präsentiert. „Jetzt könnt ihr beim Thema Klimawandel mitreden“, sagte Butterbrod – und gab den Schülern auf den Weg, wie auch sie künftig Energie einsparen können.

Zufrieden ist auch E.ON-Avercon-Vertreter Hundeshagen. Er sieht den Ansatz seines Unternehmens, Klimaschutz-Unterricht schon im frühen Alter der Kinder zu unterstützen, als guten Weg. „Die Kleinen sind hoch motiviert, wenn es darum geht, Umwelt und Natur zu schützen.“ Schulleiterin Ursula Börns ergänzt: „Den Kindern hat es Spaß gemacht. Ich bin mir sicher, dass sie das Gelernte ab sofort nicht nur in der Schule, sondern auch zu Hause anwenden werden.“

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