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Grandioses Konzert von Demon’s Eye in der Bluesgarage / Long live Deep Purple

Eine Coverversion so gut wie das Original

Als Bluesgaragen-Chef Henry zu Beginn des Konzertes die Deep Purple Tribute Band „Demon’s Eye“ als eine der besten Live-Gruppen Deutschlands ankündigte, hatte er nicht zu viel versprochen.

Shouter Doogie White präsentierte sich in Topform. Im Hintergrund Gitarrist Mark Zyk.

Original oder Kopie? – das war an diesem Abend die Frage. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, denn bereits nach dem Opener „Kill The King“ war den 250 Fans klar, dass hier nicht nur eine Coverband auf der Bühne stand, sondern fünf Musiker, die allesamt ihr Handwerk auf höchstem internationalen Niveau ausübten.

Allen voran Frontmann Doogie White, der von 1994 – 1997 bei Richie Blackmore’s Rainbow für den guten Ton sorgte. Dass der gebürtige Schotte mit seiner exzellenten Stimme jetzt bei Demon’s Eye überwiegend die Songs von Deep Purple und Rainbow verfeinert, kann man als musikalischen Ritterschlag für die Band bezeichnen – was für eine Stimme, was für eine Bühnenpräsenz.

Demon’s Eye wurde 1998 gegründet, von der Urbesetzung ist heute aber nur noch Drummer Andree Schneider dabei. Im Laufe der Jahre rotierte das Besetzungskarussell, in der Bluesgarage performten neben Schneider noch Mark Zyk (Gitarre), Maik Keller (Bass), Florian Pritsch (Orgel, Keyboards) und Doogie White.

Dass die derzeitigen Deep Purple-Musiker Roger Glover (Bass) und Drummer Ian Paice bereits zusammen mit Demon’s Eye auf der Bühne standen, zeigt, welchen Stellenwert die Coveristen bei Deep Purple haben.

Unter anderem führte der ehemalige Deep Purple-Organist Jon Lord sein „Concerto For Group And Orchestra“ zusammen mit Demon’s Eye und der Philharmonie Südwestfalen in Siegen auf.

„Child In Time“ setzte der Show das Sahnhäubchen auf – da gab es für den Gitarristen Mark Zyk sogar einen Sonderapplaus von Doogie White, der den begnadeten Sechssaiten-Akrobat vom Seitenrand der Bühne beobachtete.

„Die klingen wie wir in den Siebzigern“, erklärte vor kurzem Jon Lord in einem Interview. Dem können wir uns nur anschließen, Mr. Lord.

Am 9. Dezember wird „Voodoo Chile“ mit den drei Top-Musikern Eric Gales (Gitarre), TM Stevens (Bass) und dem Drummer Keith LeBlanc zu Gast in der Bluesgarage sein. Die Fans können sich auf eine tolle Mixtur aus Bluesrock & Funk freuen.

Showtime: 20 Uhr

Karten für beide Veranstaltungen: www.bluesgarage.de

Einen Tag später, am 10. Dezember, wird die „Engerling Blues Band“ ihr 35-jähriges Bestehen in Isernhagen feiern – Freibier bis zum Konzertbeginn eingeschlossen.

Showtime: 21 Uhr

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