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Eine Bücherquelle für Hamelspringe

HAMELSPRINGE. „Die Idee ist entstanden, als es hier noch nicht so schön war“, erzählt Elke Koffmane. So überlegte sich die Vorsitzende gemeinsam mit Schriftführerin Birgit Hoppe, der stellvertretenden Vorsitzenden Carolin Finke und Kassenwart Peter Marquardt von der Bürgergemeinschaft Hamelspringe etwas Besonderes.

Die vierjährige Charlotte sucht sich in der „Bücherquelle“ ihre neuen Lieblingsbilderbücher aus. Fotos: Lindermann
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Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite

Direkt neben die Wassertretstelle im Ort, die bereits von der Bürgergemeinschaft betreut wurde, wurde im Herbst 2017 ein kleines Häuschen als begehbarer Bücherschrank gebaut. Der Name: „Bücher an der Hamelquelle“ oder kurz: Bücherquelle – weil der Schrank neben der Hamelquelle steht“, erklären die Mitglieder der Bürgergemeinschaft. Fast ein Jahr gibt es die Kombination aus Wassertretstelle und Bücherquelle nun schon: Und die Bürgergemeinschaft zieht ein überaus positives Fazit.

Beides werde relativ viel genutzt, auch in Kombination, berichtet Finke. „Wenn Einwohner Bücher über haben, stellen sie sie oft in den Schrank.“ Hoppe ergänzt: „Eine Kollegin aus Hannover gibt mir sogar immer Bücher für den Schrank mit.“ Besonders schön finden die Vorstandsmitglieder der Bürgergemeinschaft auch, dass nicht nur ältere, sondern auch aktuellere Titel in der „Bücherquelle“ zu finden sind. Vorsitzende Koffmane wünscht sich aber noch mehr Kinderbücher, da der Schrank gerade auch von Kindern häufig genutzt werde.

Die Idee für den Bücherschrank kam übrigens aus anderen Orten. Und da sich die Bürgergemeinschaft „mehr Leben und Anlaufpunkte“ für das Dorf wünschte, fiel die Wahl schnell auf den Bücherschrank. Dazu pachtete die Bürgergemeinschaft die Wiese neben der bestehenden Wassertretstelle, sodass sich Besucher nach dem Abkühlen gleich etwas zu Lesen mitnehmen können. Dass der Bücherschrank gleich zu einem kleinen Häuschen wurde, ist der Arbeitsgruppe aus Rentnern in der Bürgergemeinschaft zu verdanken. „Sie machen sehr viel hier im Ort und haben auch das Häuschen gebaut“, sagt der Vorstand.

Elke Koffmane (li.) und Carolin Finke von der Bürgergemeinschaft nutzen die Wassertretstelle gerne.
  • Elke Koffmane (li.) und Carolin Finke von der Bürgergemeinschaft nutzen die Wassertretstelle gerne.

Abgeschlossen ist das Projekt damit aber noch lange nicht: Ein Schemel soll nun angeschafft werden, damit die Leute in dem kleinen Häuschen auch noch länger verweilen könnten, außerdem sollen der Außenbereich der „Bücherquelle“ neu gestaltet und ein Schild aufgestellt werden, das auf das Angebot hinweist. Darüber hinaus soll die angrenzende Wassertretstelle mit Kies gefüllt werden.

Finanziert werden sollen diese Verschönerungen über den Herbstmarkt in Hamelspringe, der in diesem Jahr erneut für den 3. Oktober angesetzt ist und für den sich die Bürgergemeinschaft wieder eine rege Beteiligung wünscht. „Der Ertrag fließt in unsere Projekte, darunter auch der Spielplatz Hamelspringe“, so Koffmane – aber eben auch in die Wassertretstelle und Bücherquelle. Denn: Der Ursprungsgedanke – „die Lebensqualität in Hamelspringe zu erhöhen“, wie Birgit Hoppe es beschreibt, ist mit dem Projekt aufgegangen, da sind die Initiatoren überzeugt.



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