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Phrasement auf dem Weg ins Musik-Oberhaus / David, Dominik, Jonas und Oliver lassen Teenieherzen höher schlagen

Eine Band, die sich mit ihrem Sound aus der Masse abhebt

„Unser Ziel ist es, mit eigenen Songs und handgemachter Musik so authentisch wie möglich beim Publikum rüberzukommen. Das ist auch ein Grund, warum wir einen Plattenvertrag bei Universal unterschrieben haben“, freut sich Lead-Gitarrist Oliver Giffels zu Beginn des Interwievs, das wir mit der Band in Berlin und – ja – in Bad Münder geführt haben.

Einmal ganz oben auf dem Treppchen stehen, die Poleposition in den Charts einnehmen, von allen bejubelt werden – einen Traum, den sicher schon viele Bands geträumt haben. Als zielsicheres Sprungbrett gelten seit Jahren Casting-Shows, in denen junge Talente die Möglichkeit erhalten, sich vor einer kompetenten Jury zu beweisen – dem Sieger winkt in der Regel ein Plattenvertrag. Der schnelle Erfolg, der oft tiefe Fall – beides gehört heute zum schnelllebigen Showgeschäft.

David: Oliver, Jonas, Dominik und ich sind seit neun Jahren Freunde, kennen uns aus Sportvereinen sowie der Schulzeit und machen seit fünf Jahren Musik. Entdeckt wurden wir von unserem jetzigen Produzenten Oliver deVille, der rein zufällig bei einem unserer Auftritte im „Underground“ in Köln zugegen war.

Ihren musikalischen Ritterschlag bekamen David Zauels (Gesang/Gitarre), sein Bruder Jonas (Bass), Lead-Gitarrist Oliver Giffels und Drummer Dominik Dahm bereits im Sommer dieses Jahres, denn sie spielten im Rahmen ihrer selbst organisierten und finanzierten UK-Tour unter anderem im berühmten Londoner Cavern-Club in London.

2 Bilder
„Am 28. September erscheint die Vorab-Single „Hello Sunshine“, am 12. Oktober wird das Album „Cumberlandstreet No. 9“ veröffentlicht“, verriet uns die Band während des Interviews. Foto: O. deVille

David: Es war ein einmaliges Gefühl, in dem Club zu spielen, wo die Beatles damals mehr als 250 Konzerte gegeben haben. Wir sind einfach eines Abends in den Club gegangen, haben mit dem Besitzer gesprochen und angefragt, ob wir dort auftreten können. Noch am selben Abend haben wir vor 200 Leuten dort ein Gastspiel gegeben – einfach ein Hammer-Erlebnis. Zudem haben wir auch noch im Liverpooler „Lomax-Club“, im „Whistlebinkies Club“ in Edinburgh, im „Nambucca Club“ (London) und in Glasgow performt.

Jonas: Wir konnten während der Tour viel Live-Erfahrungen sammeln, die uns sicher bei den kommenden Auftritten zugute kommen. Das Erlebte haben wir auch in einem unserer Songs verarbeitet – daher gehört der Song „Candle“ auch zu unseren Lieblingsstücken.

Dominik: Unser Debütalbum „Cumberlandstreet No. 9“ wird am 12. Oktober erscheinen und zehn Songs beinhalten. 20 Titel standen zur Auswahl – wir wollten keine Lückenfüller anbieten, haben uns mit der Veröffentlichung daher bewusst Zeit gelassen, um den Fans das Nonplusultra von uns zu präsentieren.

Bereits am 28. September wird mit „Hello Sunshine“ die Vorab-Single erscheinen – auf dem Video ist auch Comedian Simon Gosejohann zu sehen.

David: Wir fanden Simon schon immer sehr lustig. Unser PR-Mann hat dann Kontakt zu ihm aufgenommen. Da er unsere Musik sehr cool fand, hat er sich auch sofort bereit erklärt, in unserem Video mitzuwirken.

Für die Band stand ohne Wenn und Aber fest, das Album in englischer Sprache zu produzieren. Für das Songwriting und die Texte sind die Rollen jedoch unterschiedlich verteilt.

Jonas: Die Musik liegt zu 90 Prozent in den Händen von David, für die Texte sind Oliver und ich überwiegend zuständig – trotzdem lässt jeder von uns seine Ideen in die Produktionen einfließen. Wir versuchen immer, unsere aktuellen Gefühle mit einzubringen, Erlebtes zu verarbeiten – insbesondere die UK-Tour hat uns viele Inspirationen gegeben.

Altes Equipment der Beatles-Ära, gepaart mit moderner Recording-Technologie führen zu einem unverkennbaren, frischen Sound, der zwar kompositorisch an die Beatles erinnern mag, aber dennoch jung und innovativ rüber kommt.

Oliver: Ich habe bei den Aufnahmen einen Vox AC 30, einen der wohl bekanntesten Gitarrenverstärker, der 1957 gegründeten englischen Firma JMI benutzt. Der AC 30 hat eine Leistung von 30 Watt und wurde auch von Bands wie eben den Beatles, den Shadows oder auch Brian May von Queen benutzt. Nur mit diesem Equipment konnten wir diesen Sound erzielen.

In den nächsten Wochen werden die Jungs in diversen Teenie-Magazinen zu sehen sein, Fernsehtermine absolvieren und im Rahmen von Autogrammstunden für kreischende Teenies sorgen.

„Es ist für uns wichtig, dass wir die Menschen mit unserer Musik und den Texten erreichen und bewegen“, gab uns David noch mit auf den Weg.

Von der außergewöhnlichen Klasse dieser Band konnten wir uns hautnah in Bad Münder im Rahmen eines zehnminütigen Exklusiv-Konzerts überzeugen – danke Jungs, wir haben es genossen.




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