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Hamburg Blues Band am 2. September in der Bluesgarage

Eine Band, die mit eigenständigem Blues begeistert

Im nächsten Jahr feiert die Hamburg Blues Band ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum – gegründet 1982 von Sänger Gert Lange und dem Saxofonisten Dick Heckstall-Smith. Begonnen hatte letztendlich alles im damaligen „Onkel Pö“ in Hamburg, wo nach den eigentlichen Auftritten bekannter Künstler noch so genannte „Midnight Sessions“ mit den unterschiedlichsten Musikern stattfanden. Komplettiert wurde die Band damals durch den Schlagzeuger „Stretch“ (Ex-Meters), dem heutigen Rattles-Gitarristen Manne Kraski und Bassist Daryl van Raalte (Ex Eric Burdon-Band). Später stieß noch Keyboarder Dave Moore zu.

Die Hamburg Blues Band

Die momentane Besetzung der Hamburg Blues Band liest sich wie das „Who Is Who“ der europäischen Musikszene. Shouter Gert Lange, Bassist Michael Becker und Drummer Hans Wallbaum bilden die Basisband, zusätzlich werden die „Stammspieler“ noch durch Keyboarder Adrian Askew und zwei zusätzliche „Ehrengäste“ unterstützt: Arthur Brown und Clem Clempson. Von den Saitenkünsten eines Clem Clempson profitierten unter anderem die Bands „Colosseum“ und „Humple Pie“. Ferner spielte Clempson im Laufe der Jahre mit Jack Bruce, Cozy Powell, Roger Daltrey, Bob Dylan und Roger Chapman zusammen.

Mit Arthur Brown konnte man einen Musiker gewinnen, der mit seinem Debütalbum „The Crazy World Of Arthur Brown“ 1968 für Furore sorgte. Die Single-Auskopplung „Fire“ wurde ein weltweiter Nr.-1-Hit – leider nur ein Overnight-Success, denn der Brite konnte in den darauf folgenden Jahren diesen Erfolg nicht annähernd wiederholen. 1974 zog sich der Sänger kurz aus dem Musikgeschäft zurück, wirkte aber noch bei der Rockoper „Tommy“ mit.

Doch so ganz ohne Musik ging es dann doch nicht – so war Brown in vielen Projekten zu hören. Unter anderem arbeitete er mit Alan Pasons Project, Klaus Schulz und den Pretty Things zusammen.

Einen Tag später, am 3. September, wird die wohl beste Rolling-Stones-Coverband „Voodoo Lounge“ zu Gast in Isernhagen sein. Für alle, die sie noch nicht kennen: Sound, Outfit, Bühnenshow – authentischer sind nur noch die Originale. Die Band um ihren charismatischen Sänger Bobby Ballasch, der dem jungen Mick Jagger nicht nur unglaublich ähnlich sieht, sondern auch so klingt, begeisterte bereits auf unzähligen Festivals und Clubs in ganz Deutschland. Dort spielten sie zusammen mit Rockgrößen wie The Sweet, Slade, Manfred Mann und der Spencer Davis Group, um nur einige zu nennen, zusammen.

Showtime für beide Konzerte: 21 Uhr. Karten: www.bluesgarage.de



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