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1500 Fans feiern Stanfour im Capitol / Drei NDZ-Gewinner hautnah dabei

Eine Band, die beim Publikum für einen Gefühls-Overkill sorgt

Man sollte es nicht glauben: Die Jungs klingen amerikanisch, kommen aber aus Germany und zwar von der schleswig-holsteinischen Insel Föhr. Dass aus einem ursprünglich gedachten Studioprojekt ein massenkompatibler Act wurde, liegt sicher mehr oder weniger an Alexander und Konstantin Rethwisch, die ein mehrjähriges musikalisches „Praktikum“ in Los Angeles absolvierten. Das Erlernte ließen sie mit viel Liebe und Hingabe in die Alben „Wild Life“ und „Rise And Fall“ einfließen.

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Ihre Single „For All Lovers“ avancierte zu einem der meistgespielten Songs im Radio und wurde für die SAT 1 -Show „Nur die Liebe zählt“ als Trailermusik ausgewählt. Beim „Bundesvision Song Contest 2010“ starteten sie für Schleswig-Holstein mit dem Titel „Sail On“ und belegten Platz 7.

Motor und Aushängeschild der Band ist ohne Zweifel Konstantin Rethwisch, der mit seiner Energie nicht nur seine Bandkollegen, sondern auch die Fans zu Höchstleistungen treibt. Der 30-Jährige verbreitet pures Lebensgefühl auf der Bühne, demonstriert, dass er es liebt und genießt, seine Kompositionen zu singen.

Dass manchmal seine Emotionen mit ihm auf eine angenehme Weise durchgehen, bewies er auch im Capitol: Da marschierte der Sänger in den Bühnengraben, schnappte sich die Weihnachtsmütze eines Fans, setzte sie auf und gab so dem Konzert einen vorweihnachtlichen Touch.

„Da sind wir ja für „Highlights & Impressions 2010“ in bester Gesellschaft“, flachste Alexander Rethwisc
  • „Da sind wir ja für „Highlights & Impressions 2010“ in bester Gesellschaft“, flachste Alexander Rethwisch, als er die Backstage-Sonderausgabe 2009 studierte.
Sänger Konstantin Rethwisch bei „Sail On“.
  • Sänger Konstantin Rethwisch bei „Sail On“.

Ansonsten lieferte die Band Beschallung für Herz, aber auch rockige Kost. Mit „I’ll Wait For You“ aus dem aktuellen Goldalbum „Rise And Fall“ ging es los, mit der Ballade „Take Me Or Leave Me“ schickte die Band die Konzertbesucher zurück in die Kälte. Zwischendurch ein wohldosierter Mix aus den zwei Longplayern.

Unter den Konzertbesuchern auch Fiona, Ann-Katrin und Angela, die im Rahmen einer NDZ-Verlosungsaktion ein Meet & Greet mit den Föhrer Jungs gewonnen hatten. Bereits zwei Stunden vor Konzertbeginn erlebte das überglückliche Trio die Bandmitglieder Konstantin & Alexander Rethwisch, Eike Lüchow und Heiko Fischer hautnah im Backstage-Bereich des Capitols.

Beim Face-To-Face-Smalltalk wurde auch ein wenig über Fußball gefachsimpelt – so erfuhren die Gewinner, dass die Band, rein fußballerisch gesehen, sich mehr zum FC St. Pauli, als zum HSV hingezogen fühlt.

Eine Übereinstimmung in Sachen Musik gab es zwischen Fiona und Konstantin: Beide haben den Song „Face To Face“ als Lieblingslied auserkoren, „Stars“ wird von Konstantin insbesondere live gern performt.

Angela fragte nach Stanfour-Noten für ihre Kinder, die beide Klavier spielen. „Gib mir deine E-Mail-Adresse, dann schicke ich dir einen Link, der auf das Notenmaterial hinweist“, versprach Alexander. Ein Musiker, ein Wort - „schaun ma mal“.

Ann-Katrin wollte wissen, wie groß letztendlich die Songauswahl für das „Rise & Fall“-Album war. „Da haben wir uns aus 16 Songs elf rausgepickt. Eigentlich wenig, beim ersten Album haben uns rund 30 Stücke zur Auswahl vorgelegen“, erklärte Konstantin.

Zum Schluss erfüllte die Band noch Autogrammwünsche und stand für kleine Foto-Shootings mit den Gewinnern zur Verfügung. Stanfour, eine Band zum Anfassen – „What A Day“.

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