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Vor Gericht: Fünf Monate Bewährungsstrafe für Restaurant-Einbrecher / Zigarettenautomat beschädigt

Einbruch: Fingerabdrücke verraten 50-Jährigen

Rinteln (maf). Elf Monate nach dem nächtlichen Einbruch in ein Rintelner Restaurant ist ein 50-jähriger Arbeitsloser jetzt für die Tat belangt worden: Amtsrichter Christian Rost verurteilte den Mann, der die Gaststätte ohne Beute verlassen hatte, zu einer fünfmonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung. Darüber hinaus muss der Einbrecher demnächst 80 Stunden gemeinnützig arbeiten.

In der Nacht zum 13. September 2007 stieg der Angeklagte durch ein aufgehebeltes Fenster in das Innenstadtlokal ein. In dem Gebäude entwendete er nichts, versuchte aber einen dort aufgestellten Zigarettenautomaten aufzubrechen. Dabei zerstörte der Täter die Vorderseite des Gerätes, konnte jedoch weder an die Zigaretten noch an das Geld gelangen, weil der Automat gut gesichert war. So verließ er ohne Beute wieder das Restaurant. Überführt wurde der Einbrecher letztlich durch seine Fingerabdrücke, die von den ermittelnden Polizeibeamten auf der Fensterbank des Restaurants gesichert werden konnten. Dennoch bestritt der Arbeitslose vor Gericht die Tat. "Nein, der Vorwurf stimmt nicht", sagte er ohne weitere Begründung. Für die Justiz ist der Mann jedoch kein unbeschriebenes Blatt: Im Mai 2006 war er bereits vom Amtsgericht Rinteln wegen Einbruchdiebstahls zu einer erheblichen Geldstrafe von 100 Tagessätzen verurteilt worden.




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