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40 Kinder erleben ereignisreiche Tage in Wiedensahl / "Die Betreuer haben immer recht"

Ein Zeltlager mit vielen Höhepunkten

Wiedensahl (jed). Vier schöne und erlebnisreiche Tage haben rund 40 Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren in dieser Woche beim Zeltlager der Turn- und Sportgemeinschaft Wiedensahl auf dem B-Platz hinter dem Sportsaal verbracht. Langeweile kam nie auf, dafür sorgte allein schon das abwechslungsreiche Programm der 18 Betreuer und Betreuerinnen, bei denen die Kinder von der ersten bis zur letzten Minute in guten Händen waren.

Der große Ferienspaß endete am Sonnabend mit einem "Spiel ohne Grenzen", zu dem auch die Eltern und Großeltern eingeladen waren. Anschließend wurden die Zelte abgebaut. Zu einem Zeltlager gehört bekanntlich auch eine Lagerordnung. Die wurde nach der Begrüßung von Vereinsjugendleiterin Lena Harmening verlesen und war recht kurz: "Die Betreuer haben immer recht, ihren Anordnungen ist unbedingt zu folgen." Was nicht immer der Fall war, wie beispielsweise Miriam Rüffer zwischendurch des öfteren feststellen musste: "Vor jungen und starken Männern haben die Kinder nun mal mehr Respekt als vor uns Mädels." Außerdem: "Duschen und Zähneputzen ist Pflicht, wer das nicht macht, wird von Betreuern abgeduscht, aber mit kaltem Wasser.". Soweit ist es zwar nicht gekommen, aber Gegenargumente wie "Ich habe doch gestern erst geduscht." oder "Ich bin doch noch ganz sauber." mussten des öfteren entkräftet werden. Auf Sauberkeit in ihrem Zelt waren Maya Deterding und Insa Lewandowsky bedacht. Beide griffen vor dem Betreten immer zum Handfeger und entfernten damit die Grasreste von ihren Füßen. Erster Höhepunkt war eine Nachtwanderung am Mittwochabend, bei der die Kids plötzlich nichts ahnend von einem "großen fliegenden Vogel" (Julia Ronnenberg) überrascht, der "mächtig gequietscht" (Katharina Thiemann) hat. Das war aber beileibe noch nicht alles, denn dann tauchte auch noch "ein grausam schreiender Mensch, verkleidet mit Buschzeug und einer Kettensäge in der Hand" (Insa Lewandowsky) auf. Obwohl einigen das Herz in diesen Momenten ganz schön in die Hose gerutscht ist, haben alle anschließend wunderbar und fest geschlafen. Am nächsten Morgen stellte sich heraus: Der große fliegende Vogel war nicht etwa eine Fledermaus, sondern nur ein aus Holz, Draht und Jute gebasteltes vogelartiges Etwas. Der "grausam schreiende komische Menschmit der Kettensäge" entpuppte sich als Ex-Zeltlagerbetreuer Johannes Peeck. Beim Zoobesuch in Hannover am Donnerstag bekamen die Kids viele Tierbabys zu sehen, aber am besten hat vielen der dortige Spielplatz gefallen. Gestern stand die Kletterwand des KSB Minden im Mittelpunkt des Interesses. Jeder wollte möglichst schnell den Gipfel stürmen, was nicht immer allen beim ersten Versuch gelungen ist. Schlusswort von Niklas Döhrmann (6): "Ich bin nächstes Jahr wieder dabei. Wenn ich denn darf, denn ich bin dann ja schon sieben Jahre alt und schon ein großer Junge."




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