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Rat will den Bolzplatz für 8000 Euro neu gestalten / Auch eine Tischtennisplatte soll her

Ein "Vogelnest" ist Heeßens großer Favorit

Heeßen (tw). Die Bürgervertreter wollen den Bolzplatz hinter dem Gemeindehaus neu gestalten und mit einer attraktiven Schaukel sowie einer Tischtennisplatte aufpeppen; das Bolztor soll stehen bleiben.

Diese Maßnahme wollen sich Heeßens Politiker 8000 Euro kosten lassen; die Summe ist im aktuellen Haushalt bereits festgeschrieben. Die Entscheidung über Erwerb oder Nichterwerb des Geländes steht derweil noch aus. Zu einem - konkreten - Beschluss ist es in der Gemeindeverwaltung Im Wiesengrund während der jüngsten Zusammenkunft des unter Vorsitz von Bürgermeister Wilhelm Brümmel (CDU) tagenden Gremiums indes nicht gekommen. Zum einen herrscht noch Unklarheit darüber, wie viel Raum auf dem Spielplatz überhaupt vorhanden ist; zum anderen hatte keiner der Bürgervertreter einen Blick in die im Rathaus ausgelegten Prospekte mit den Spielgeräten geworfen ... Immerhin ist Bernd Schönemann vorbereitet. Der Gemeindedirektor auf die Frage von Heinrich Meier (CDU), was besagte Spielgeräte denn kosten: "Eine Schaukel kostet etwa 2000 Euro, eine Tischtennisplatte 1300 Euro, rund 15 Quadratmeter der dazugehörigen Fallplatten etwa 500 Euro und der Basketballkorb nochmals 1500 Euro." Nicht ganz sicher ist sich der Rat in der Frage, wer den Spielplatzüberhaupt nutzt. "Ich gehe davon aus, dass der Platz von den Kindern in der Regel dann bespielt wird, wenn die Eltern beim Boulen sind", ist SPD-Fraktionschef Gerhard Möhlmann überzeugt. "Richtig", befindet Fraktionskollege Kai Alack. "Dann - und wenn in der Nachbarschaft (Ernte-)Feste stattfinden." "Alleine" gingen die Steppkes jedenfalls kaum auf den Platz. Im weiteren Verlauf der Diskussion setzt sich dann die Ansicht durch, dass eine sogenannte Vogelnestschaukel in Kombination mit einem "normalen" Schwunggerät und einer Tischtennisplatte bei den Kleinen am besten ankommen dürfte; sie kann je nach Größe von bis zu sechs Knirpsen gleichzeitig bespielt werden. Selbst Ältere haben noch ihre Freude daran. Doch wie auch immer: "Wir sollten erst mal sehen, wie viel Platz unsüberhaupt zur Verfügung steht", betont Ratsherr Gerhard Hasse. Schönemann sieht's ebenso. Der Gemeindedirektor will zur nächsten Zusammenkunft des Rates einen maßstabsgetreuen Plan des Areals mitbringen. Erst dann soll entschieden werden.




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