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Diesmal führt der Weg zum Hallermundskopf und zum Wilhelmsblick im Saupark

Ein sonniger Sonntagsausflug im Kleinen und im Großen Deister

Etwas verwundert mag sich mancher Wanderer beim Blick auf die Karte fragen, weshalb wohl jener Teil des südlich von Springe beginnenden und sich nach Südosten erstreckenden, ausgedehnten Gebirgsmassivs „Kleiner Deister“ heißt. Denn eine geografische Einheit ist viel eher zum Nesselberg im Süden oder zum Osterberg im Osten zu erkennen als zu dem nördlich gelegenen (Großen) Deister jenseits des Hallertals. Die Geologen liefern dafür eine Erklärung, indem sie in den Bergzügen nördlich und südlich des Flüsschens Haller die Flanken eines ehemals gewaltigen Gebirges sehen, das während der Kreidezeit vor 65 Millionen Jahren im Zuge der Saxonischen Faltung entstand. Nur die Seitenflügel dieses Gebirges blieben stehen, während im Gebirgssattel die Spannung der gewölbten Gesteinsschichten so groß war, dass er im Bereich der höchsten Erhebung einbrach. So wurde der einstige Kamm zum Tal.

Die Aussicht vom Wilhelmsblick ist wahrhaft kaiserlich. Fotos: i

Autor:

Ingeborg Müller


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