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Sommerkonzert am Albert-Einstein-Gymnasium

Ein schwitzender Kessel voller Musik

HAMELN. Lauter, kaum enden wollender Beifall, zufriedene und glückliche Gesichter allerorten und ausgiebiger Dank an die Musiklehrkräfte des Albert-Einstein-Gymnasiums (AEG) Maren Dörner, Claudia Gottschalk, Delia Hentschel und Tobias Carmine prägten das Finale des Sommerkonzerts 2019.

Zuvor hatten die Musikensembles des Albert-Einstein-Gymnasiums über zwei Stunden lang die verschiedensten Stücke und Stile zum Klingen gebracht – und die Akteure auf sowie die Zuschauer vor der Bühne zum Schwitzen. Denn bei ausgefallener Klimaanlage und tropischen Temperaturen draußen wurde auch die große AEG-Aula zum schwitzenden Kessel.

Oder waren es die heißen Rhythmen und rassigen Klänge auf der Bühne, die den Saal zum Kochen brachten? Das Sommerkonzert 2019 bewies erneut, dass in Sachen Musik am AEG viel „los“ ist. Den Auftakt machten die Bläserklassen, die 6B und das Bläserensemble der 5B. Die Jungmusiker hatten erst zu Beginn des Schuljahrs ihr Instrument angefangen, vor den rund 500 Zuschauern unter anderem mit „Land of Hope and Glory“ gekonnt und abgeklärt. Die 6B – deren Schüler auch erst seit zwei Jahren ihre Instrumente bedienen – ging daraufhin mit der Filmmusik von „Star Wars“ richtig in die Vollen. Nicht nur musikalisch, sondern auch mit ausgeklügelten Choreografien konnten der Chor und die Vocalini überzeugen.

Eine „Granate“ („Grenade“) wurde von den Vocalini, in etwa vergleichbar mit einem „Vorchor“, gezündet. Der Chor brillierte mit Michael Jacksons „Man in the Mirror“. Das junge Orchester und das „große“ Orchester boten Klassiker wie „Rolling in the Deep“ (Simon und Garfunkel) oder „Guardians of the Galaxy“: Auch bei diesen beiden „klassisch“ ausgerichteten Ensembles stand Filmmusik hoch im Kurs. Erstaunlich dabei, wie routiniert die Instrumentalisten beider Orchester auch schwierige Passagen meisterten – und welche Klangmacht ein solches Orchester in der Aula zu erzeugen vermag. Ähnliches lässt sich auch über die Bigband sagen, die „Watermelon Man“ und „In the Midnight Hour“ zum Grooven brachte und mit Solisten überzeugte.

Alle eine Gemeinschaft – so lautet das Motto des Albert-Einstein-Gymnasiums und beim Schulkonzert war das auch gut zu spüren. FOTO: Cowi

Zum großen Finale kamen alle jungen Musikerinnen und Musiker zusammen, was bedeutete, dass selbst die riesige Bühne in der großen, bis auf den letzten Platz besetzten AEG-Aula nicht mehr ausreichte. Mit der neuen Schulhymne „Wir sind das AEG“ fand das Sommerkonzert einen fröhlich-beschwingten, aber auch angemessen selbstbewussten Abschluss: Das Publikum stimmte gern mit ein, und die – nach einem heißen, anstrengenden und begeisternden Abend sichtlich zufriedenen – Schüler sangen ohnehin so kraftvoll, dass jedes Wort im Sinne des Schulmottos „AEG – alle eine Gemeinschaft“ bis draußen zu hören war.COWI




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