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Dewezet-Serie zur Oberbürgermeister-Wahl: Kandidaten nehmen Stellung

Ein Schulzentrum für 21,2 Millionen?

Soll das Schulzentrum Nord tatsächlich für mindestens 21,2-Millionen Euro gebaut oder sollen die Kosten gedeckelt und Abstriche an den Plänen vorgenommen werden? Diese Frage haben wir im Rahmen unserer Serie zur Oberbürgermeisterwahl am 25. Mai den drei Hamelner Kandidaten gestellt. Noch hat die Politik keine endgültige Entscheidung getroffen. Einigkeit besteht eigentlich nur darin, dass es nicht noch teurer werden darf, weil die Stadt schon jetzt nicht weiß, wie sie die erforderliche Investitionssumme stemmen soll.

 Offen ist zudem nach wie vor, in welcher Höhe sich der Landkreis Hameln-Pyrmont an den Kosten beteiligen wird. Landrat Tjark Bartels (SPD) hat mehrfach angekündigt, dass die Kreisverwaltung 50 Prozent übernehmen wird – 25 Prozent in bar und 25 Prozent als Darlehn. Während sich Hamelns Sozialdemokraten mit diesem Finanzierungsmodell bereits abgefunden zu haben scheinen, fordert ihr Kandidat eine höhere Beteiligung durch den Landkreis. Auch innerhalb der schwarz-grünen Mehrheitsgruppe hofft man noch auf eine höhere Zuwendung, denn einen Kreistagsbeschluss gibt es noch nicht. Bartels ist jedoch bereit, die Kosten in voller Höhe zu übernehmen, wenn die Stadt die Schulträgerschaft in die Hände des Landkreises legt. Doch dann steigt die Kreisumlage, und auch damit tun sich Hamelns Kommunalpolitiker (noch) schwer.

Bürgermeisterkandidaten äußern sich zum Schulzentrum. Foto: Wal


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