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Ein Platz für das steinerne Segel

Apelern (nah). Der Apelerner Verein für Heimatpflege und Fremdenverkehr hat wieder sein handwerkliches Können unter Beweis gestellt. Mitglieder bereiteten die Fläche vor, auf der am 27. September das Auswanderer-Denkmal seinen Platz finden soll. Die zum 25-jährigen Bestehen der Schaumburg-Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft (SDAG)vorgesehene Skulptur aus Sandstein hat die Form eines großen Segels.

Dieörtlichen Heimatfreunde wollten der Umgebung des künftigen Monuments einen passenden Rahmen geben. Neben der SDAG fanden deshalb Absprachen mit Pastorin Anette Sieling statt, weil der Standort in unmittelbarer Nähe zur Kirche vorgesehen ist. Die Nachbarschaft kommt nicht von ungefähr: Denn gerade aus dem hiesigen Kirchspiel haben vor 150 Jahren viele Menschen ihr Heil in der Neuen Welt gesucht und sich in Schaumburg/Illinois niedergelassen. Das Denkmal, das allein schon etwa 2,75 Meter hoch ist, wird leicht erhöht direkt neben dem Weg zur Kirche stehen. Willi Bruns und Herbert Schmolke wollten das aus den Beständen des Bauhofs der Samtgemeinde Rodenberg stammende Kopfsteinpflaster aber nicht einfach nur in Reihen legen: Die halbkreisförmige Anordnung rund um den schweren Betonsockel nimmt die Form derFächerrosetten des Weserrenaissancestils auf, wie sie auch am direkt benachbarten Mausoleum zu sehen sind. Und weil der kleine Platz bogenförmig abschließt, deuten die Helfer dies als symbolische Welle, die die Auswanderer in die neue Zukunft brachte.




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