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Besucherandrang beimökumenischen Gottesdienst / Pfingsten weckt Begeisterung für Leben und Sein

"Ein pfingstlicher Mensch ist ein froher Mensch"

Rinteln (ur). Die Sonnenplätze füllten sich beim ökumenischen Pfingstgottesdienst gestern auf dem Freigelände vor der reformierten Jakobikirche auf dem Kollegienplatz zunächst nur langsam, doch als Pastor Heiko Buitkamp für die gastgebende Gemeinde die Besucher begrüßte, waren die Stühle auf der Außenfläche nahezu ausnahmslos besetzt - und das, obwohl Küster Alfred Schuster extra noch weitere Sitzgelegenheiten dazu gestellt hatte.

Das Eingangsgebet hielt Superintendent Andreas Kühne-Glaser und für die Baptisten hatte Pastor Detlev Brandt die Schriftlesung aus der Apostelgeschichte übernommen. Pfarrer Michael Nettusch von der katholischen St.- Sturmius-Gemeinde machte anhand aktueller Beispiele und Zitate aus der Schrift deutlich, dass Pfingsten eine besondere Herausforderung für Christen darstellt, indem es sie in die Verantwortung für die Schöpfung einbezieht. Einen anderen Aspekt hob Pastor Dr. Dirk Gniesmer von der evangelisch-lutherischen Johannis-Kirchengemeinde hervor: Pfingsten als das Fest des Geistes wecke die Begeisterung für das Leben und Sein: "Ein pfingstlicher Mensch ist ein froher Mensch." Nicht von ungefähr habe das erste Pfingsten auf Außenstehende den Eindruck gemacht, der sich in dem Zitat niederschlug, die davon Ergriffenen "seien voll des süßen Weines". Die Anwesenden sahen sich dann auch von diesem gemeinsamen Geist in Pfingsten ergriffen - in der Hoffnung, dass daraus die neue Verbindung in Jesus Christus kommen werde. Nach dem gemeinsam gesprochenen apostolischen Glaubensbekenntnis wurde in der Abkündigung noch erläutert, warum die Kollekte dieses Gottesdienstes für die Katastrophenhilfe in Birma eingesammelt wurde: als Ausdruck der Verantwortung, die Christen für diese Welt zu übernehmen haben. Mit einem gemeinsamen Fürbittegebet von Angehörigen aller beteiligten Gemeinden endete der Gottesdienst, der von überwiegend neuen Kirchenliedern begleitet wurde.




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