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Mit dem Cascada nimmt sich Opel vor, frische Akzente an der frischen Luft zu setzen

Ein offenes Geheimnis

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Autor:

Robert Drewe

Mit dem viersitzigen Mittelklasse-Cabrio Cascada zeigt Opel Größe. Die Rüsselsheimer besinnen sich auf alte Tugenden und bieten nicht nur jede Menge Wind und Sonne, sondern viel Auto fürs Geld. Der Cascada ist sieben Zentimeter länger als ein A5-Cabrio – Hut ab (beim Offenfahren sowieso, sonst fliegt er weg)! Zum Einstiegspreis (Modell Edition) von 25 945 Euro will das 4,70 Meter lange Cabrio ab 20. April Sonnenanbeter begeistern.

Größe zeigt der Cascada auch im Innenraum. Bei senkrecht stehender Rückenlehne reicht die Beinfreiheit in Reihe zwei auch für Erwachsene aus. Für Cabrioverhältnisse bietet der Cascada geradezu einen üppigen Kofferraum (380 Liter), der sich bequem per Knopfdruck vom Kofferraum durch Umlegen der Rückbank erweitern lässt. Das hochwertige Stoffverdeck mit faltenfreiem Sitz und bündig eingelassener Glasheckscheibe vom Dachspezialisten Magna öffnet in 17 Sekunden, und das während der Fahrt bis maximal 50 km/h. Dank aufwendiger Dämmung verspricht Opel einen Geräuschkomfort wie bei einem Coupé. Außerdem verleiht die geschlossene Stoffmütze dem Cascada eine elegante Silhouette. Wer sich für die lederbezogenen Optionssitze entscheidet, sitz vorn auf belüfteten und umfangreich einstellbaren AGR-Sitzen (Aktion gesunder Rücken), bekommt den Gurt elektrisch gereicht und blickt auf ein lederbezogenes Armaturenbrett. Bei offener Fahrt ist ein Windschottpaket (290 Euro) für beide Sitzreihen zu empfehlen. Gut platziert hat sich der Opel Cascada auch bei den Assistenzsystemen. Optional gibt es den Parkassistenten mit Lückenerkennung und Rückfahrkamera sowie Spurassistent und Abstandsanzeige zum Vordermann. Opel-Designchef Malcom Ward und Cascada-Gestalter Andrew Dyson sind sich sicher: „Uns ist ein optisch wirkungsvolles Fahrzeug gelungen.“

Freude kommt auch beim Fahrwerk und der Federung auf. Keine unnötige Abstimmung wie bei Mitbewerbern, stattdessen ein gelungener Kompromiss zwischen Komfort und Sportlichkeit. Genau richtig für ein Cabrio, das zum Dahingleiten einlädt, aber auf Abruf auch ganz anders kann. Dann reagiert der Cascada leichtfüßig und direkt auf Lenkbefehle des Fahrers und lässt sich weder durch zackige Kurvenfahrten noch durch Spurrillen und Seitenwind aus der Ruhe bringen. Ansonsten ist mit dem Cabrio Spaß angesagt. Besonders, wenn der 1,6-Liter-Vierzylinder Turbobenziner mit Overboost-Funktion das bereits ordentliche Drehmoment von 260 Nm (welches bereits ab 1650 Umdrehungen anliegt) auf 280 Nm erhöht.

Die Motorenpalette reicht zum Marktstart von zwei 1,4 Liter- und einem 1,6 Liter-Turbo- bis hin zu zwei starken Diesel-Aggregaten. Der 2.0 CDTi bringt es auf 121 kW/165 PS bei 350 Nm Drehmoment und verbraucht dabei nur 5,2 Liter pro 100 Kilometer laut Hersteller. Der 2.0 BiTurbo CDTi entfaltet bei Bedarf 143 kW/195 PS bei 400 Nm. Sein Durchschnittsverbrauch laut Datenblatt: 5,3 Liter – doch dieses sicherlich nur bei ruhiger Gangart. Alle Motoren haben Start-Stopp-System und ein 6-Gang-Schaltgetriebe. Der 1.6 SIDI Turbo ist zusätzlich mit der neuen Generation der Sechsstufen-Automatik (optional), die Opel im Cascada zum ersten Mal einsetzt, zu bekommen.



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