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Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaft Hamelner Frauenverbände

Ein Netzwerk für Frauen

Hameln. „Es gehört schon einiges dazu, so etwas aufrechtzu- erhalten und mit Leben zu füllen“, lobte Hamelns Bürgermeisterin Ursula Wehrmann die Arbeitsgemeinschaft der Hamelner Frauenverbände, kurz AHF. „Das bekommen nur engagierte selbstbewusste Frauen hin, die an ihren Zielen festhalten“, so die Politikerin beim Neujahrsempfang des femininen Dachverbandes von rund 20 heimischen Institutionen und Vereinigungen. Die Frauen trafen sich im Bistro im „Grünen Reiter“, und der Gastgeber, die Sparkasse Hameln- Weserbergland, in diesem Jahr vertreten durch Stephan Rohmann, hieß sie herzlich willkommen. Zur AHF gehören seit über 50 Jahren Frauen aus den Bereichen Gesundheit, Kultur, Kirche, Landfrauen, Politik, Service Clubs, Soziales und Unternehmerinnen, die das stetig wachsende Netzwerk ihres Dachverbandes nutzen. Die Frauen machen sich stark für Interessen von Hamelner Frauen, Kindern und Jugendlichen. Ihr Motto lautet: „Gemeinsam handeln, gemeinsam Verantwortung übernehmen, gemeinsam sind wir stark.“ An diese Grundfeste ihrer Verbindung erinnerte die Vorsitzende Irmgard A. Lohmann. „Wir müssen zusammenhalten innerhalb und zwischen unseren Organisationen.“ In diesem Jahr oblag die Organisation des Abends den Soroptimistinnen, einem Service Club von berufstätigen Frauen, der sich weltweit für bessere Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen einsetzen. Sie treten ein für Menschenrechte, internationale Verständigung, verantwortliches Handeln, Vielfalt und Freundschaft. Der „Club Soroptimist international Hameln/Pyrmont“ hat sich 1984 gegründet und hat 40 Mitglieder. „Unsere Schlüsselbegriffe sind: Bewusstmachen, Bekennen und Bewegen“, erklärte die Präsidentin der Hamelner „Sorores“, Gesa von Daacke. Seit Jahren unterstützen die Hamelnerinnen das Frauenhaus und das Mädchencafé „No Limits“. Die „besten Schwestern“, so lautet die lateinische Ableitung von Soroptimist, hatten für die rund 100 Gäste einen vergnüglichen Rückblick des Frauenalltags aus den 50er Jahren mitgebracht. Die „Sorores“ zogen darin, ohne große Erklärungen, gekonnt den Bogen von früher bisheute, sie machten den Anwesenden deutlich, wie notwendig Selbstbestimmung durch Bildung ist. git



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