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Harry Ahlbrecht – ein Kemnader Urgestein – wird 80 Jahre

Ein Leben für die Region

KEMNADE. Als waschechter Kemnader Jung erblickte Harry Ahlbrecht am 8. Mai 1938 im Klosterdorf das Licht der Welt.

Autor:

Karl-Heinz Teiwes

Er besuchte die Volksschule in Kemnade. Sein großes Vorbild war sein Klassenlehrer Hans Oeler.

Damals verspürte Harry Ahlbrecht manchmal den Wunsch, Lehrer, wie sein Vorbild Hans Oeler, zu werden. Aber es kam anders und so begann er eine berufliche Laufbahn 1952 auf der Arminiuswerft, wo er eine Schiffbauerlehre erfolgreich absolvierte. Nach einigen Jahren als Schiffbauer wechselte er 1958 zur Schiffswerft Brockmann und Dorowski, um dann ab 1965 seinen beruflichen Werdegang bei Wesertal fortzusetzen. Dort blieb er 33 Jahre bis zum Eintritt in den Ruhestand. Eine Familie gründete Ahlbrecht 1964 mit seiner Ehefrau Eva. In den folgenden Jahren wurden die Söhne Ralf und Dirk geboren. Durch einen tragischen Verkehrsunfall verloren Ahlbrechts 1985 ihren Sohn Dirk. Im MGV Kemnade wirkte Ahlbrecht, unter dem Vorsitzenden Oeler, 28 Jahre als Vizevorsitzender und auf weiteren Posten im Vorstand. Anfang des Jahres 2018 wurde ihm die goldene Ehrennadel für 60-jährige Vereinszugehörigkeit, davon 43 Jahre als aktiver Sänger, verliehen.

In diesem Jahr ehrte ihn der TSV Kemnade für 70 Jahre treue Mitgliedschaft. Er spielte beim TSV Fußball und war lange Jahre als Mannschaftsbetreuer der ersten Herren tätig.

Seit 1953 ist Ahlbrecht Gewerkschaftsmitglied und seit 1965 Mitglied in der SPD. Im SPD-Ortsverein Kemnade war er 35 Jahre im Vorstand aktiv. Von 1965 an war er Ratsherr im Gemeinderat Kemnade, wo er maßgeblich in die Planungen für Ausbau und Renovierung der Versorgungsleitungen der Hamelner-, Dorf-, Fährstraße und Steinbrink involviert war. Auch die Erstellung der Bebauungspläne Hohes Feld, Steinbrink und Stadtkamp fällt in seine Amtszeit. Am ersten Januar 1973 endet die Ära des Gemeinderates Kemnade, in dem Harry Ahlbrecht Ratsherr war, Kemnade wird Ortsteil von Bodenwerder. Sie geloben, dass der Name Kemnade nie in Vergessenheit geraten wird. Heute ist Ahlbrecht der letzte des damaligen Kemnader Gemeinderates.

Nach der Gebietsreform 1973 war er Mitglied im Rat der Stadt Bodenwerder und im Samtgemeinderat Bodenwerder, wo er auch Mitglied einiger Ausschüsse, wie Bauausschuss, Forst- und Feldausschuss, Jugend- und Kulturausschuss und im Umlegungsauschuss war. In diese Zeit fällt auch die Altstadtsanierung in Bodenwerder. Neben der Politik und dem Singen liebt er Fußball.




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