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Erinnerungen auf dem Neujahrsempfang in Eimbeckhausen / Dank an Denkmalpfleger

Ein langer Kampf für die Umgehung

Eimbeckhausen (oe). Fast auf den Tag genau vor 16 Jahren gründete sich die Bürgerinitiative für den Bau einer Umgehungsstraße (BUS) in Eimbeckhausen. Die erste Sitzung fand just in den Räumlichkeiten statt, in die der Ortsrat jetzt zum Neujahrsempfang einlud. Damals hieß das Lokal noch „Stoffer Meyer“, heute ist es der „Junkerhof“.

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Ortsbürgermeister Karl-Heinz Bodtmann erinnerte an diese bewegte Zeit und auch an den erfolgreichen Abschluss der Mission im vergangenen Sommer. Die Umgehungsstraße wurde nach zweijähriger Bauzeit im Juli 2011 offiziell eröffnet. Etliche Mitglieder der Bürgerinitiative waren nun auch beim Empfang dabei. Die BUS selbst hatte sich wenige Wochen nach der Fertigstellung der Umgehung aufgelöst.

Mit Bedauern stellte Bodtmann fest, dass auch eine andere, für Eimbeckhausen in den vergangenen Jahren sehr prägende Gruppe, nun ihre Arbeit eingestellt hat. Die 1996 gegründete Initiative für Denkmalpflege gibt es nicht mehr. Die Mitglieder sind inzwischen um die 80 Jahre alt und können aus gesundheitlichen Gründen diese Aufgaben nicht mehr wahrnehmen. An der Spitze der Gruppe stand Paul Fries (93), dem Bodtmann stellvertretend für seine Mitstreiter besonders dankte.

15 Jahre lang wurde das Areal rund um das Ehrenmal gepflegt. Insgesamt kamen dabei rund 3000 ehrenamtliche Einsatzstunden zusammen. Bei der nächsten Ortsratssitzung soll darüber entschieden werden, ob und wie die Pflege weiterhin ehrenamtlich organisiert werden kann.

Im Verlauf des Nachmittags stellten sich auch die Kandidaten für die bevorstehende Bürgermeisterwahl in Bad Münder vor. Hartmut Büttner (SPD) und Hans-Ulrich Siegmund (CDU) ermunterten die Eimbeckhäuser, weiterhin durch ihr großes Engagement zum Erhalt einer intakten Dorfgemeinschaft beizutragen. Für eine gelungene musikalische Unterhaltung sorgte der 16-jährige Ole Hauk, der zum Teil eigene Lieder und Kompositionen vortrug und sich dabei selbst auf der Gitarre und mit der Mundharmonika begleitete. Der stellvertretende Bürgermeister Uwe-Peter Keil fühlte sich an den „jungen John Denver“ erinnert und dankte dem jungen Musiker für dessen „tollen Auftritt“.

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