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Gelldorfer Schnatgang: Wasser aus der Regede schafft Probleme / Nachbetrachtung im Ortsrat

Ein Ketten-Käscher für die Kicker-Kinder

Gelldorf (rnk). Am Schluss siegte der gesunde Menschenverstand. Anwohner und Kinder haben sich beschwert, dass das Fußballspielen im Regenrückhaltebecken unterhalb des Marktkaufes nur unter erschwerten Bedingungen möglich wäre, bei Nässe bleibe der Ball immer im feuchten Matsch hinter dem unteren Tore liegen. Der Ortsrat setzte eine Besichtigung im Rahmen des Schnatganges an.

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Sicher, waren an Ort und Stelle sich schnell alle einig, ein Netz hinter dem Tor wäre schön, ist aber auch teuer. Vorschlag: Vielleicht könne man einen Käscher spendieren, der an das Tor gekettet werde, schlug ein Mitgeher vor, ehe einer aussprach, was alle dachten: "Das ist doch ein Luxusproblem. Wieso ist das heutzutage ein Problem, wenn Kinder beim Fußball einen Ball abwischen müssen, weil er im Matsch lag?" Ja, wieso eigentlich? Eine ganz andere Frage warf Thomas Stübke auf. Soweit er sich erinnern konnte, meinte der Ratsherr, sei abgesprochen gewesen, die Wasserrinne vor der Böschung höher anzulegen, etwa in Höhe des Ablaufes. Der diesjährige Schnatgang, zu dem Ortsbürgermeister Andreas Hofmann und Achim Pohl als Ortsbeauftragter gemeinsam eingeladen hatten, erwies sich als ganz entspannter und munterer Morgenspaziergang bei schönem Wanderwetter. Geklärt werden muss nun, woher rund wie viel Wasser unterhalb des Regenrückhaltebeckens von der Regede in den eher kleinen Bach eingespeist werden. Das entsprechende Rohr sei vor gut acht Jahren verlegt worden, seither bekommt Gelldorf zu viel Wasser. Bürgermeister Oliver Schäfer schlug vor, bei Starkregen einfach zu beobachten, wie das Wasser hier eingespeist wird und wie es sich verhält. Probleme gibt es im Gelldorfer Weg. Dort nutzen Lastwagen, die zu Holtmann wollen, die dahinter liegenden Firmenhöfe zum Drehen - die Ausschilderung für den Anlieferverkehr des Möbelhaus ist verbesserungswürdig. Hinweis: Am Montag, 2. Juni, findet um 19 Uhr im Hofcafé Eggelmann eine Sitzung des Ortsrates Gelldorf statt. Im öffentlichen Teil wird dabei die Grenzbegehung einer eingehenden Nachbetrachtung unterzogen. Außerdem auf der Tagesordnung: Vorschläge für die Benennung der Haupt- und Hilfsschöffen für die Strafkammer des Landgerichts Bückeburg und der Schöffengerichte des Amtsgerichts Bückeburg für die Wahlperiode 2009 bis 2013, Straßenunterhaltung sowie die Beratung und der Beschluss über das Straßenunterhaltungsprogramm. Der Stand der Haushaltsmittel der Ortschaft Gelldorf, die Tempo-30-Zonen-Bereiche und der Stand der Herstellung desFeldweges Richtung Südhorsten werden ebenfalls behandelt.

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