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Vor Gericht: 28-jähriger Arbeitsloser / Opfer auf der Intensivstation

Ein Jahr Gefängnis nach Faustschlag in einem Rintelner Fitness-Studio

Rinteln (maf). Ein Faustschlag in einem Rintelner Fitness-Studio hat einen 28-jährigen Arbeitslosen für ein Jahr ins Gefängnis gebracht - so Urteil des Rintelner Amtsgerichts. Der Mann hatte einen Bekannten überraschend von hinten angegriffen und mit einem kräftigen Faustschlag auf den Boden geschickt.

Dabei hatte das 29 Jahre alte Opfer schwere Gesichtsverletzungen erlitten, so unter anderem eine Augenhöhlen- und eine Jochbeinfraktur. Für das Amtsgericht Rinteln Grund genug, den Schläger hinter Gitter zu schicken. Wer so brutal handle, dürfe nicht mit Milde rechnen, machte Richter Christian Rost in seiner Urteilsbegründung unmissverständlich klar. Missfallen hatte dem Richter auch, dass der Angeklagte seinem Opfer gedroht hatte, als das gerade aus dem Krankenhaus entlassen worden war: "Wenn du die Anzeige nicht zurücknimmst, bist du dran!" Unklar geblieben ist in der Verhandlung das Motiv des Schlägers. Die beiden Männer kannten sich gut. Der Schläger soll dem Opfer, als er zugeschlagen hat, noch gesagt haben. "Du weißt schon, wofür das war." Das Gericht schloss Eifersucht als Motiv nicht aus. Der 29-Jährige musste ins Krankenhaus, wurde auf der Intensivstation behandelt, später in einer Mindener Klinik operiert.



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