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Ein ganzes Dorf wird zum Flohmarkt

Bakede. Henrik Oetjen ist begeisterter Angler. Und um im Bild zu bleiben: Gestern ist ihm ein ganz dicker Fisch direkt vor die Nase geschwommen. Beim Flohmarkt in Bakede deckte er sich reichlich mit dem ein, was ein erfolgreicher Angler so in der Tasche haben muss: Blinker, Spinner, Wobbler, Posen – und das alles zum Taschengeldtarif, nachdem Mutter Karin und Oma Ute Klaus Hansen von der Begeisterung des Jugendlichen vorgeschwärmt hatten. Hansen war einer von rund 60 Verkäufern, die gestern Bakede zu einem großen Flohmarkt werden ließen. Und Hansen war der Mann, der einen Großteil seiner Angelausrüstung anbot – ebenso wie Gartengeräte, Fotoausrüstung und andere Gegenstände, die er nicht mehr benötigt.

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„Es läuft gut“, sagt er. Um 11 Uhr sollte der Flohmarkt beginnen, um 9.30 Uhr standen die ersten Interessenten vor der Tür. Da baute Hansen noch auf. Eine große Plane als Regenschutz, Tische und Platten vor der Garage, um die Flohmarktware möglichst attraktiv zu präsentieren. Ab 11 Uhr wurde gefeilscht – wie es sich beim Flohmarkt gehört.

Gleich gegenüber hatte Andreas Runge auch schon vor 11 Uhr die ersten Verkaufserfolge. „Die Profis sind immer die Ersten am Tisch“, weiß er. Und wenn der Preis nicht im Vordergrund steht, lassen sich viele Dinge verkaufen, die sonst nur auf dem Dachboden, in der Garage oder im Keller Staub ansetzen. „Militaria sind immer gefragt. Alte Bücher oder Unterlagen gehen sofort weg“, weiß Runge.

Vorm Handwerkermuseum grillte Ortsbürgermeister Rolf Wittich Würstchen – und war begeistert, dass sich so viele Besucher auf den Weg an den Süntelrand gemacht hatten. „Bakede erleben“, das Motto des Bürgervereins, wurde gelebt, viele Gäste von außerhalb erkundeten den Ort, indem sie von Verkaufsstand zu Verkaufsstand schlenderten, dabei auch Attraktionen wie dem Weg der Sinne oder dem Handwerkermuseum einen Besuch abstatteten.

Die Organisation hatte die Siedlergemeinschaft des Ortes übernommen, und deren Vorsitzender Reinhard Freier freute sich am Abend über den Erfolg: „Einfach super. Wir hatten sogar Besucher aus Barsinghausen, Hameln, Springe und Bodenwerder hier.“ Bis zum Einsetzen des Regens am Nachmittag seien alle Standbetreiber zufrieden gewesen.jhr



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