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Flexible Erziehungshilfe feiert Zehnjähriges

Ein Fels in der Brandung

Kleinenbremen (ly). Ein erfolgreiches Konzept feiert Geburtstag: Vor zehn Jahren ist die "Flexible Erziehungshilfe für Luther-Schüler" (Fels) eröffnet worden, eine Tagesgruppe für Jungen ab zwölf. Zwei Jahre danach war daraus das Fels-Internat entstanden. Mit geladenen Gästen wurde das Jubiläum jetzt gefeiert.

Die Kleinenbremer Luther-Schule ist eine Förderschule und gehört zur Stiftung "Gotteshütte". Die zehn jungen Leute aus der Tagesgruppe gehen jeden Abend nach Hause, weitere neun aus dem Internat nur am Wochenende. Und alle gehen zur Luther-Schule (80 Schüler). Fels zeichne sich unter anderem durch bewusste Jungen-Pädagogik und intensive Elternarbeit aus, erklärt Lisa Weil, Bereichsleiterin im Jugendhof Porta Westfalica. Das Konzept stehe auf den drei Säulen Schule, Internat und Tagesgruppen sowie Elternhaus, die eng vernetzt seien. Die Eltern würden zu Hause besucht. "Kinder und Jugendliche können in der Regel zurück in ihre Familien geführt werden, wo sie dann ohne Hilfe miteinander leben", so Lisa Weil, die darin den Haupterfolg sieht. Familien würden nicht getrennt. Im Gegenteil: "Wir machen die Familie zum Mittelpunkt", sagt Walter Dippel, Heimleiter des Jugendhofes.




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