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Ein Fass Bier fürs Kloster

Loccum (ade). Den Zugang zur Andacht im Loccumer Kloster haben Cord Rode und seine Frau Doris beim Abt des Klosters, Horst Hirschler, für sich und ihre Gäste mit einem Fass Bier erbeten.

Das sei eine Art zum Gottesdienst zu kommen, die durchaus in die Liturgie eingearbeitet werden könne, schmunzelte der Abt und nahm das Geschenk dankend entgegen. Zum 400-jährigen Bestehen des Loccumer "Koberg'schen Hofs", der mittlerweile "Hotel Rode" heißt, hatte der Gastwirt eine alte Tradition wieder aufleben lassen: Dem Kloster zahlte der Hof einst für Brau-, Brenn- und Schankrechte jährlich ein Fass Bier und bekam im Gegenzug eine große Buche aus dem Klosterwald. Groß kann die Buche, die Klosterförster Karsten Sierk und Konventual-Studiendirektor Christian Stäblein vor das Kirchenportal trugen, zwar noch werden, momentan allerdings passt sie in einen kleinen Topf. Der alten Tradition taten so beide Seiten genüge, und auch den Einlass zur Andacht gewährte der Abt gern. Die Rechte, Bier und Spirituosen zu brauen sowie diese auch auszuschenken hatte der Kobergsche Hof vor 400 Jahren von Abt, Prior und Konvent des Klosters verliehen bekommen. Foto: ade




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