weather-image
23°
30 Jahre Vorstandsarbeit in der Landberatung Hameln-Holzminden / Davon zehn Jahre als Vorsitzender

Ein Ehrenamtler aus Überzeugung

AHRENFELD. „Ich habe Fehler gemacht, bin auf die Nase gefallen, aber wieder aufgestanden“, blickt Eckhard Füllberg heute auf die Vergangenheit zurück.

Seit 30 Jahren ist Eckhard Füllberg ehrenamtlich in der Landberatung tätig. FOTO: Thomas Wille/PR

Autor:

Thomas Wille

Und auf diese hat er allen Grund, stolz zu sein: Der Ahrenfelder, der einerseits mit Leib und Seele Landwirt ist, setzt sich andererseits fortwährend für seine Mitmenschen ein. So war Füllberg neben seinem Beruf, der eigentlich eine Berufung ist, zeit seines Lebens ehrenamtlich aktiv.

In seiner Funktion als Vorsitzender der Landberatung Hameln-Holzminden feiert Eckhard Füllberg in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Doch damit nicht genug: Teil des ehrenamtlichen Vorstandes ist Füllberg sogar schon seit 30 Jahren. Die Arbeit der Landberatung besteht vor allem darin, landwirtschaftliche Unternehmen zu beraten. Während seiner Amtszeit konnte sich der gemeinnützige Verein stetig professionalisieren, um die Beratung auch weiterhin zu ermöglichen.

Die Leidenschaft für den ehrenamtlichen Einsatz hat bei Füllberg schon in der Schule begonnen, als er zum Klassensprecher gewählt wurde. Parallel engagierte sich der heute 68-Jährige auch viele Jahre in der Landjugend. Den Antrieb dafür beschreibt er so: „Ich bin kein Visionär, aber ich packe gerne an, um Probleme zu lösen.“ Die unerwartet anfallende Herkulesaufgabe, mit nur 18 Jahren den familieneigenen Landwirtschaftsbetrieb zu übernehmen, zwang ihn schließlich dazu, sich auch eigenen Problemen zu stellen. Dies war die Zeit des „schnellen Erwachsenwerdens“, nennt es Füllberg. Doch auch dies konnte ihn nicht davon abbringen, irgendwann wieder für andere ehrenamtlich aktiv zu werden. Beispielsweise engagiert er sich seit 1976, also seit mehr als 40 Jahren, im Ortsrat Oldendorf-Ahrenfeld.

Möglich war dies aber nur, wie Füllberg im Gespräch immer wieder bekräftigt, durch die Unterstützung seiner Frau und der restlichen Familie: „Sie haben mir immer den Rücken freigehalten – ansonsten wäre mein ehrenamtliches Engagement niemals möglich gewesen.“

Für die Zukunft wünscht sich der Landwirt eine Perspektive auch für nachkommende Generationen in seinem Beruf. Und: „Luft zum Atmen. Damit Landwirten auch morgen noch Zeit für ein ehrenamtliches Engagement bleibt.“

So wie es ihm, trotz aller Widrigkeiten, möglich war.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt